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Warum in Uster der Präsident nun auch Chefcoach ist

Handball-Erstligist Uster steht vor einer Verjüngung und rückt nicht von seinen hohen Ambitionen ab. Präsident Walter Flessati wird vom Interimscoach zum Cheftrainer.

Zum Saisonende spielt Erstligist Uster an der Spitze mit. Am Samstag in einer Woche kann sich der TVU mit einem Sieg gegen Appenzell gar den Gruppensieg in der Abstiegsrunde sichern. Die Basis dafür haben die Ustermer am Donnerstag mit einem 32:25-Erfolg gegen Magden/Möhlin gelegt.

Es war der siebte Vollerfolg in Serie, der neunte insgesamt im 13. Abstiegsrundenspiel. Der Gruppensieg würde den Ustermern zwar keinen Pokal, aber zumindest ein versöhnliches Ende einer turbulenten Saison bescheren.

Enttäuschende Bilanz

So positiv die Leistungskurve nun ist – es ändert nichts daran, dass die Ustermer Bilanz enttäuschend ausfällt. Eigentlich hatten sie sich erneut für die Finalrunde qualifizieren und dort besser abschneiden wollen als im Vorjahr. Das klappte überhaupt nicht.

Auch deshalb trennte sich der Klub vor dem Start zur Abstiegsrunde nach zweieinhalb Jahren von Trainer Robin Gerber. Klubpräsident Walter Flessati übernahm das Amt interimistisch.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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