Es war eine im doppelten Sinn gelungene Dernière: Die NLB-Volleyballer des VBC Wetzikon feierten zum Saisonende einen 3:2-Sieg gegen Kreuzlingen und rückten in der Abstiegsrunde noch auf den dritten Platz vor – den Ligaerhalt hatten sie zuvor schon auf sicher gehabt. Und sie machten damit Felix Brändli und Martina Casparis ein Abschiedsgeschenk. Nach acht Jahren hört das verheiratete Trainergespann auf – es sind acht Jahre, in denen sich die Wetziker von einem Erstliga-Abstiegskandidaten zu einem NLB-Team gemausert haben.
«Eigentlich war es damals eine Riesenleistung.»
Trainer Felix Brändli
Denn als das Duo Brändli/Casparis auf die Saison 2011 hin die Equipe übernahm, bestand das Männer-Fanionteam der Wetziker mehr oder weniger aus einer Rumpftruppe. «Eigentlich war es damals eine Riesenleistung, dass wir den Klassenerhalt in der 1. Liga geschafft haben. Wir hatten kaum Spieler mit Erfahrung auf diesem Level», sagt Felix Brändli. Danach folgte eine kontinuierliche Steigerung.
Diese Steigerung gipfelte letztlich im Aufstieg in die NLB vor Jahresfrist – und jetzt im Ligaerhalt in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse. Dass sich Brändli mit der zu Ende gegangenen Saison zufrieden zeigt, überrascht deshalb nicht. Überraschend hingegen wirkt das Abschneiden der Wetziker in der Abstiegsrunde, in der sie fünf von sechs Spielen gewannen und das zweitbeste der sieben Teams waren. Die Qualifikation hatte das Team noch mit nur drei Siegen aus zwölf Partien auf dem letzten Tabellenplatz in der Ostgruppe beendet.
Gewonnen, als es zählte

