Knapper hätte es kaum sein können: 0,35 Punkte – so wenig fehlte Isabel Derungs zum Finaleinzug im Slopestyle am Weltcup in Laax. «Ich war schon mega enttäuscht», sagt sie, «es nagt». Gerade, weil sie einen Finaleinzug eigentlich nicht als realistisch angeschaut hatte, ihm aber dann doch sehr nahe kam.
«Ein Muggenfürzli» habe gefehlt, «ich hätte es mit einem relativ einfachen Run schaffen können. Aber der zweite Run funktionierte überhaupt nicht wie erhofft.» Zu beissen werde sie noch einige Tage haben, sagt Derungs. «Doch der Kopf weiss, dass der 7. Rang eigentlich ein grosser Erfolg ist.»
Es sind die Worte einer Athletin, die sich selber in der Nähe ihres Karriereendes sieht. Wann Schluss sein wird, darauf legt sich die zweifache Olympia-Teilnehmerin nicht fest. «Ich bin mit dem Gedanken in die Saison gestartet, dass die WM ein schöner Abschluss sein könnte», sagt sie.
Ihr Ziel, sich zu qualifizieren, hat sie dank dem Resultat in Laax und dem 8. Rang im österreichischen Kreischberg vor Wochenfrist erreicht – auch das tröstet sie über den verpassten Final hinweg.
Nur noch Slopestyle-Starts

