Die Olympiateilnahme in Rio de Janeiro 2016 als Karrierehöhepunkt. Dazu eine WM sowie drei aufeinanderfolgende Europameisterschaften, an denen er in der Teamwertung mit der Schweiz einmal Gold und einmal Bronze gewann. Christian Kreienbühls internationale Erfolge können sich auf jeden Fall sehen lassen.
37 ist der Marathonspezialist mittlerweile. Der Rütner ist also in einem Alter, in dem andere Leistungssportler entweder längst zurückgetreten sind oder sich zumindest mit dem Ende der Laufbahn beschäftigen.
Auch Kreienbühls sportliche Zukunft ist offen, wie er sagt. Der Grund dafür ist ein erfreulicher: Kreienbühl wird im Oktober erstmals Vater. Der Oberländer, der in der Vergangenheit jeweils auf zwei Jahre hinaus geplant hatte, setzt deswegen neu auf eine rollende Planung.
«Wenn es möglich ist, mache ich wieder etwas.»
Christian Kreienbühl
Der in einem 50-Prozent-Pensum angestellte Sportler muss erst herausfinden, ob sich ein Wiedereinstieg realisieren lässt. In arbeitstechnischer und organisatorischer Hinsicht. Und ob er überhaupt noch die nötige Motivation aufbringt, so fokussiert zu trainieren, wie es auf diesem Niveau nötig ist.

