Packend war sie, die kürzeste Etappe im 5-Tage-Berglauf-Cup. Bei den Männern war es am Donnerstag gar so spannend wie noch nie in dieser Woche. Schliesslich gewann zwar erneut Roman Kessler aus Jona, der schon die ersten zwei Teilstücke für sich entschieden hatte. Doch der St. Galler musste seine Reserven anzapfen.
Auf dem 3,6 km langen Teilstück von Wernetshausen auf den Bachtel setzte er sich nur knapp durch. Drei Sekunden betrug der Vorsprung auf Sebastian Stalder im Ziel. Und gleich die ersten fünf Männer blieben innerhalb von lediglich dreissig Sekunden.
«Megahart» sei das Rennen gewesen, fand Kessler danach. Dafür gesorgt hatten zahlreiche neue Konkurrenten, die keine der ersten drei Etappen bestritten hatten und sich sogleich ganz vorne einreihten.
OL-Läufer Florian Howald beispielsweise, der zuletzt mit der Schweizer Staffel WM-Silber geholt hatte und schliesslich Fünfter wurde. Vor allem aber Sebastian Stalder. Der 20-jährige Walder, der letzte Saison im Biathlon-Weltcup debütiert hatte, wurde zu Kesslers grösster Knacknuss.
Ein überraschender Dritter

