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Leclerc punktet in Baku

Lewis Hamilton gewann zum ersten Mal den Grand Prix von Aserbaidschan. Der Weltmeister profitierte in Baku von einer chaotischen Schlussphase. Eine Premiere gab es für Charles Leclerc aus dem Hinwiler Team Alfa Romeo Sauber.

Leclerc punktet in Baku

Am GP von Aserbaidschan in Baku gab es eine Premiere für Charles Leclerc vom Hinwiler Sauber-Team: Der Monegasse wurde Sechster und gewann in seinem vierten Formel-1-Rennen zum ersten Mal WM-Punkte. Für die Schweizer Equipe war es das zweite zählbare Ergebnis in diesem Jahr, nachdem Marcus Ericsson vor drei Wochen in Bahrain Neunter geworden war. Der Schwede wurde diesmal Elfter. Leclerc hatte in Baku schon vor einem Jahr überzeugt. In den beiden Formel-2-Rennen hatte er die Plätze 2 und 1 belegt.

Hamilton gewinnt Chaos-GP

Gewonnen wurde das Rennen von Weltmeister Lewis Hamilton. Vorerst sah der aus der Pole-Position gestartete Sebastian Vettel wie der sichere Sieger aus. Eine zweite Safety-Car-Phase, verursacht durch eine Kollision von Daniel Ricciardo und Max Verstappen in den Red-Bull-Autos, brachte aber Valtteri Bottas in die Position, das Rennen zu gewinnen. Doch auch der Finne kam nicht durch. In der drittletzten Runde beschädigte er an einem herumliegenden Trümmerteil den linken Hinterreifen des Mercedes.

So war der Weg frei für Hamilton. Der Engländer durch sich gleich doppelt freuen, denn dank seinem ersten Saisonsieg übernahm er auch die Führung in der WM-Wertung von Sebastian Vettel, der am Ende Vierter wurde. Hamilton liegt nun vier Punkte vor dem Deutschen. (sda)

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