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Derungs verpasst Big-Air-Final

Isabel Derungs hat an den Olympischen Spielen in Pyeongchang in der Disziplin Big Air den Final der besten 12 deutlich verpasst. Als einzige Schweizerin qualifizierte sich Sina Candrian.

Derungs verpasst Big-Air-Final

Sina Candrian schaffte es als Achte als einzige Schweizerin in den Final des Big-Air-Contest. Dominiert wurde die Qualifikation von der Österreicherin Anna Gasser.

Candrian musste bei ihrer Final-Qualifikation grossem Druck standhalten: Die WM-Dritte im Big Air von 2015 war bei ihrem ersten Sprung auf der grossen Schanze im Alpensia Centre gestürzt. Die Bürde, ihren zweiten Sprung zu stehen, aber trotzdem ein Flugmanöver zu zeigen, dass für den Finaleinzug reichen würde, meisterte sie letztlich ansprechend. Die 29-jährige Flimserin verpasste bei ihrer Dreifachdrehung zwar den Grab, also den Griff mit der Hand an das Snowboard während der Flugphase, erhielt von der Jury aber dennoch 86,00 Punkte.

Derungs nur auf Rang 22

Die weiteren Schweizerinnen Carla Somaini, Elena Könz und die Riedikerin Isabel Derungs schafften den Sprung unter die besten 12 erwartungsgemäss nicht. Als 15. der Vorausscheidung kam Somaini, die in diesem Winter überraschend den Big-Air-Contest in Mönchengladbach für sich hatte entscheiden können, dem Final noch am nächsten. Derungs belegte den 22. Rang mit 59,25 Punkte. Im Gegensatz zu Candrian gelang ihr im zweiten Run lediglich eine marginale Steigerung.

Dominante Anna Gasser

Dominiert wurde das Springen von der Österreicherin Anna Gasser, die mit Pyeongchang und den Olympischen Spielen noch eine Rechnung zu begleichen hat. Der 26-jährigen Weltmeisterin, X-Games-Siegerin und Dominatorin im Weltcup fehlt nämlich noch olympisches Edelmetall. 2014 in Sotschi war Gasser im Slopestyle nach dem 1. Rang in der Qualifikation im Final nicht über den 10. Platz herausgekommen, in Pyeongchang musste sie sich in der gleichen Disziplin gar mit Rang 15 begnügen. (sda/zo)

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