Sport

Gegen den Favoritenschreck verloren

Für die Schweizer Curlerinnen mit der Gockhauserin Esther Neuenschwander resultierte im dritten Spiel des Olympia-Turniers die zweite Niederlage. Nach dem 5:7 gegen Gastgeber Südkorea ist zwar noch alles möglich, doch der Druck steigt.

Gegen den Favoritenschreck verloren

In ihrem dritten Spiel des Olympia-Turniers mussten die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni die zweite Niederlage hinnehmen. Gegen Südkorea, das auch schon Topfavorit Kanada geschlagen hatte, verloren sie 5:7.

Für Marlene Albrecht, Manuela Siegrist, die Gockhauserin Esther Neuenschwander und Silvana Tirinzoni ist in Südkorea trotz der negativen Zwischenbilanz von 1:2 Siegen noch vieles möglich. Noch stehen sechs von neun Partien der Round Robin aus.

Im nächsten Match treffen die Spielerinnen des CC Aarau in der Nacht auf Samstag um 1.05 Uhr Schweizer Zeit auf Schweden um Skip Anna Hasselborg, den grössten Favoriten auf den Olympiasieg nebst Kanada.

Zwei gestohlene Steine in Folge

Der Match gegen die von Kim Eun-Jung angeführten Südkoreanerinnen – auch die übrigen drei Spielerinnen tragen den häufigsten südkoreanischen Nachnamen Kim – nahm für die Schweizerinnen im mittleren Teil einen ungünstigen Verlauf. Als sie beim Stand von 2:2 nach drei Ends den Vorteil des letzten Steins hatten, liessen sie sich zwei Steine in Folge stehlen. Diese Hypothek konnten sie nicht tilgen. Nach neun Ends war die Entscheidung mit dem Stand von 4:7 praktisch gefallen. (sda/zo)

 

Fehler gefunden?