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Pätz & Co. bereits unter Druck

Mit zwei Niederlagen starteten die Schweizer Curler mit dem Ustermer Claudio Pätz ins Olympia-Turnier. Am Donnerstag gegen Dänemark stehen sie nun unter Siegzwang.

Pätz & Co. bereits unter Druck

Für das Schweizer Curlingteam um Skip Peter De Cruz nimmt das Olympia-Turnier einen bösen Anfang. Wenige Stunden dem 5:6 nach Zusatz-End gegen die starken, gleichwertigen Briten verloren die Genfer auch gegen Aussenseiter Italien, diesmal mit 4:7.

In ihrem nächsten Match treffen Valentin Tanner, Peter De Cruz, der Ustermer Claudio Pätz und Benoît Schwarz am Donnerstagmorgen um 6.05 Uhr Schweizer Zeit auf Dänemark um Skip Rasmus Stjerne. Im Match gegen die Zweiten der WM 2016 in Basel wird der erste Sieg an ihren ersten Winterspielen für die Schweizer schiere Pflicht sein.

Bisher immer gewonnen

Gegen die vom Wahlgenfer und früheren Swiss-League-Spieler Joël Retornaz angeführten Italiener hatte De Cruz’ Team alle vier Direktbegegnungen an Welt- und Europameisterschaften gewonnen – mit dem aussagekräftigen Steinverhältnis von 30:15. Just an ihrem ersten Olympia-Turnier liessen sie sich jedoch überraschen.

Die Italiener haben im baumlangen Ausnahmetalent Amos Mosaner auf der vierten Position einen besonderen Trumpf in ihren Reihen. In ihrem ersten Match in Gangneung forderten sie die Topfavoriten aus Kanada bis zum letzten Stein des 10. Ends, ehe sie 3:5 verloren. Dennoch sind sie ein an grossen Anlässen wenig erfolgreiches Team, mit dem die Schweizer mit ihrem Vorsprung an Klasse und Können im Normalfall fertig werden müssten.

Die Nummer 4 mit Steigerungspotenzial

Wie schon im Match gegen Schottland kam die Schweizer Nummer 4 Benoît Schwarz bei weitem nicht an eine normal gute Leistung heran. Im direkten Vergleich mit dem jungen Mosaner, der mit der erstklassigen Quote von 94 Prozent an geglückten Versuchen brillierte, büsste Schwarz 19 Prozent ein. Allein mit diesem schweren Defizit auf der wichtigsten Position, der vierten, ist ein Spiel kaum zu gewinnen.

In den ersten acht Ends wurde nie mehr als ein Punkt geschrieben. Die Italiener verschafften sich den entscheidenden Vorteil, indem sie im 2. und im 6. End je einen Stein stahlen. Das erste Zweierhaus der Partie glückte den Schweizern im 9. End. Sie konnte damit auf 4:5 verkürzen. Aber die Italiener schlugen zurück mit eine Zweier, den sie eigentlich nicht mehr benötigt hätten. (sda/zo)

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