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Ernüchterung zum Start

Die Schweizer Curlerinnen mit der Gockhauserin Esther Neuenschwander sind mit einer Enttäuschung in ihr erstes Olympia-Turnier gestartet. Sie unterlagen den nicht zu den Favoritinnen zählenden Chinesinnen zum Auftakt der neun Partien umfassenden Round Robin 2:7.

Ernüchterung zum Start

Die Schweizer Curlerinnen kassierten zum Auftakt des Olympia-Turniers mit der 2:7-Niederlage gegen China eine herbe Schlappe. Für Marlene Albrecht, Esther Neuenschwander (Gockhausen), Manuela Siegrist und Skip Silvana Tirinzoni begann der erste Match der neun Partien umfassenden Round Robin mit einem gestohlenen Stein im 1. End gut. In der Folge allerdings dominierten die von der früheren Weltmeisterin Wang Bingyu angeführten Asiatinnen deutlich. Nach einem Dreierhaus der Chinesinnen im 8. End gaben die Curlerinnen des CC Aarau auf.

Noch vor zehn Jahren wäre jeder Match gegen die Chinesinnen automatisch ein Schlagerspiel gewesen, in dem den Schweizerinnen nur die Aussenseiterrolle zugefallen wäre. Wang Bingyu gehörte damals zu den besten und erfolgreichsten Skips. 2008 wurde sie WM-Zweite, 2009 Weltmeisterin. 2010 an den Olympischen Spielen in Vancouver schnappte sie Mirjam Ott im Spiel um Platz 3 die Bronzemedaille weg.

In den letzten sechs Jahren jedoch erlebte die 33-jährige Wang nur noch Enttäuschungen. An WM-Turnieren belegte sie dreimal den 11. und vorletzten Platz, so auch vor einem Jahr. Den Startplatz für die Winterspiele in Südkorea musste sie sich im Dezember am Hoffnungslauf-Turnier in Pilsen erkämpfen. (sda)

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