Dübendorferin mit zwei Assists im Powerplay
Die Schweizerinnen setzten sich gegen Schweden verdientermassen durch. Mit Ausnahme der ersten zehn Minuten dominierten sie die Partie. Die 19-jährige Winterthurerin Alina Müller, bislang die Topskorerin des Turniers, brachte die Schweiz nach 34 Minuten in Führung. Das siegbringende 2:1 erzielte Phoebe Staenz in der 52. Minute, vier Minuten nachdem die Schwedinnen ausgeglichen hatten. Beide Schweizer Goals fielen im Powerplay, bei beiden Toren steuerte die Dübendorferin Christine Meier einen Assist bei. Schon beim 3:1-Erfolg gegen Japan hatte die Schweiz zweimal in Überzahl getroffen.
Vor vier Jahren in Sotschi spielten die Schweizer Frauen und die Schwedinnen im Spiel um Bronze gegeneinander. Damals führte Schweden bis zur 42. Minute mit 2:0, ehe die Schweiz im Schlussabschnitt vier Goals hintereinander skorte und am Ende 4:3 gewann.
Nun gegen Finnland oder Russinnen
Finnland und das Team OAR, die möglichen Viertelfinalgegnerinnen, kassierten in der Vorrundengruppe A mit den stärksten vier Teams bislang gegen Kanada und die USA lauter Niederlagen. Finnland und die Russinnen spielen am Donnerstag um Platz 3 nach der Vorrunde. Der Sieger dieses Spiels trifft in den Viertelfinals auf Schweden, der Verlierer bekommt es mit der Schweiz zu tun. (sda)

