Die Dürnten Vikings haben den zweitletzten Schritt Richtung Qualifikationssieg gemacht. Der Oberländer Zweitligist bezwang zuhause Luzern 5:1 und führt vor der letzten Runde die Tabelle der Gruppe 1 weiter mit einem Punkt Vorsprung auf Verfolger EHC Illnau-Effretikon an. Nächsten Samstag treffen die Vikings zum Abschluss auf Bassersdorf.
Dürnten-Trainer Claudio Petrini, der zusammen mit Christian Thiemeyer das Team führt, war mit dem Auftritt der Mannschaft gegen Luzern zufrieden. «Wir haben gut nach vorne gearbeitet und den Luzernern nicht viel Platz gelassen, ihr Spiel aufzuziehen.» Doch Petrini sieht kurz vor Beginn der Playoffs auch weiteres Steigerungspotenzial und fordert deshalb: «Wir müssen weiter an uns arbeiten.»
In Unterzahl treffsicher
Der Sieg der Dürntner gegen Luzern war nicht gefährdet, zu harmlos agierten die Innerschweizer in Bäretswil. Das Schiedsrichterduo verhängte insgesamt 18 kleine Strafen – keines der Teams aber zeigte sich im Powerplay besonders stark. Weder die Luzerner noch die Gastgeber erzielten mit einem Mann mehr auf dem Eis ein Tor. Gleich zweimal schlugen die Vikings hingegen in Unterzahl zu.
Diese Tore waren wegweisend. Die Dürntner erzeugten zwar von Anfang viel Druck, kamen zu reichlich Chancen, liessen aber auch eine doppelte Überzahl verstreichen, ohne daraus Profit zu schlagen. Gut also trafen sie immerhin dann, als sie eigentlich im Verteidigungsmodus hätten sein sollen. In der siebten Minute brachte Loris Voneschen in Unterzahl das Heimteam in Führung. Nach 18 Minuten entwischte auch Yves Rüegg im Boxplay und erhöhte auf 2:0.

