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Uster fehlt noch ein Punkt

Handball-Erstligist Uster braucht nur noch einen Punkt für den Finalrundeneinzug. Beim 34:22 gegen GC Amicitia überzeugten die Ustermer aber erst in der zweiten Spielhälfte.

Uster fehlt noch ein Punkt

Schon am nächsten Sonntag in der drittletzten Runde kann sich Uster definitiv für die Erstliga-Finalrunde qualifizieren. Wenn die Ustermer gegen Wohlen nicht verlieren, haben sie ihr erstes Saisonziel erreicht. Anfang Saison wurden fast allen Mannschaften Chancen auf eine Finalrundenqualifikation eingeräumt. Doch Wohlen wurde durch den Ausfall des Topskorers geschwächt, Einsiedeln und GC Amicitia konnten die hohen Erwartungen nicht erfüllen.

Nach Machtwort gesteigert

Bei Usters 34:22-Sieg im Auswärtsspiel bei GC Amicitia brauchte es ein Machtwort von Trainer Robin Gerber, um die Marschrichtung der Ustermer zu korrigieren. Denn sein Team nahm die Partie offensichtlich auf die leichte Schulter und erhielt zwei Minuten vor dem Pausenpfiff den logischen Schuss vor den Bug. GC Amicitia holte einen 7:11-Rückstand auf und schloss einen starken Zwischenspurt mit dem 12:13-Anschlusstreffer ab. Damit weckten die Zürcher aber die Ustermer auf, die noch vor dem Seitenwechsel erfolgreich Gegensteuer gaben.

Uster trat nach der Pause wesentlich zielstrebiger auf und sorgte mit drei Treffern in Serie früh für eine Vorentscheidung. GC Amicitia enttäuschte mit einer schwachen Abwehrleistung. Die Gäste erhöhten den Druck und bauten den Vorsprung mit ihrem abschlussstarken Rückraum kontinuierlich aus. Tobias Häberli, Gianluca Schaub und Peter Balsiger schossen GC Amicitia regelrecht ab. Die Zürcher gaben sich früh geschlagen, kamen mit ihren technisch versierten Einzelspielern aber doch noch sporadisch zu Erfolgserlebnissen. (mso)

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