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Dübendorfs Siegserie zu Ende

Der EHC Dübendorf verliert nach vier Siegen in Serie erstmals wieder in der MSL. Die Dübendorfer unterlagen in Basel 1:4 und verpassten den Sprung an die Tabellenspitze.

Dübendorfs Siegserie zu Ende

Zum zweiten Mal seit Reto Stirnimann vor dreieinhalb Wochen das Fanionteam des EHC Dübendorf übernommen hat, gingen die Glattaler in der MSL als Verlierer vom Eis. Die 1:4-Niederlage gestern Abend beim EHC Basel markiert das Ende einer Serie von vier Siegen, die den EHCD bis auf den zweiten Tabellenplatz gebracht hatte. Mit einem Sieg gestern hätten die Dübendorfer gar erstmals die Tabellenführung in der MSL übernehmen können – doch dafür fehlte laut Stirnimann «die Kaltblütigkeit vor dem Tor.»

«Der letzte Zwick fehlte»

Denn Chancen hatte Dübendorf durchaus, das Schussverhältnis sprach mit 36:29 zugunsten der Gäste. «Aber der letzte Zwick fehlte», sagt Stirnimann. Dies auch, weil Basels Keeper Damian Osterwalder den Dübendorfern das Leben mit einer starken Vorstellung schwer machte.

Mitentscheidend war letztlich auch die Effizienz in Überzahl. In der Partie zwischen den beiden bis anhin im Powerplay schwächsten Teams der Liga nutzten die Basler gleich drei ihrer sechs Überzahlspiele zu Toren. Der EHCD hingegen, der einst im Powerplay so brand­gefährlich war, ist handzahm ­geworden. In der letzten Saison gehörten die Glattaler mit einer Powerplay-Erfolgsquote von über 20 Prozent noch zu den gefährlichsten Teams, nun führt nicht einmal jede zehnte Überzahl-Situation zu einem Dübendorfer Treffer. «Wir dürfen nicht zu verspielt sein, sondern müssen einfach spielen, so wie es Basel machte», sagte Stirnimann.

Die Chancen nicht genutzt

Drei Überzahlsituationen liess der EHCD ungenutzt – zwei davon in den ersten zehn Spielminuten. Hätten die Gäste da reüssiert, wäre die Partie womöglich anders verlaufen. So aber handelte sich der EHCD einen Rückstand ein, von dem er sich nicht erholte. Die Basler schlugen im zweiten Drittel innert 94 Sekunden zweimal zu, als erst Röthlisberger und dann Roth auf die Strafbank mussten. Und zu Beginn des Schlussdrittels kassierte Alena eine Strafe, die Basel prompt zum 3:0 nutzte.

Zwar verkürzte Röthlisberger für Dübendorf in der 45. Minute auf 1:3, und danach besass der EHCD Chancen auf den Anschlusstreffer. «Wir hatten unsere Möglichkeiten, aber wir sind selber schuld, dass wir sie nicht nutzten», befand Stirnimann, dessen Team in der Schlussminute den vierten Gegentreffer ins von Remo Trüb verlassene Tor kassierte.

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