Vikings als Schnellstarter
Nachdem die Dürnten Vikings am Donnerstag im Spitzenkampf beim EHC Illnau-Effretikon erst nach Verlängerung gewonnen hatten, siegten sie am Samstag wieder nach 60 Minuten. Das 7:3 gegen Zug war der siebte Sieg im siebten Spiel – die Vikings behaupteten damit die Tabellenführung vor dem EIE. Vikings-Präsident Marco Maroni zeigte sich zufrieden: «Es war ein tolles und schnelles Spiel, bis auf die letzten 10 Minuten.»
In der Schlussphase musste Dürnten zwar nicht um den Sieg bangen, doch nachdem De Martin zum vierten Mal getroffen und die Vikings-Führung auf 7:3 ausgebaut hatte, liessen sich beide Teams etwas gehen. Das Resultat: Gehässigkeiten, viele Strafminuten – aber keine Tore mehr.
Frühe Tore in jedem Drittel
Das Skore eröffnet hatten die Gastgeber in Bäretswil schon früh. In der 3. Minute erkämpfte sich Yves Rüegg die Scheibe in der neutralen Zone und schloss sein Solo mit einem gezielten Schuss zwischen den Beinen des Torhüters hindurch ab. Es folgte Angriffswelle auf Angriffswelle – unterbrochen durch eine Strafe gegen Stoob. Kaum war diese abgelaufen, erhöhte De Martin auf 2:0. In der 16. Minute fiel der Anschlusstreffer wie aus dem Nichts, was den Zugern Auftrieb verlieh.
Doch darauf reagierten die Oberländer im zweiten Drittel – erneut mit zwei raschen Toren. In der 22. Minute traf erst De Martin und 30 Sekunden später legte Fankhauser zum 4:1 nach – die Entscheidung war damit bereits gefallen.
Die Partie flachte nach diesem Dürntner Doppelschlag ab und wurde ruppiger sowie strafenreicher. Den zweiten Treffer der Gäste beantwortete De Martin umgehend mit dem 5:2. Das 3:5, das Zug in doppelter Überzahl erzielt hatte, blieb bis zum Beginn des Schlussabschnitts bestehen. Doch auch nach der zweiten Pause startete Dürnten besser ins Spiel, was Andy Rüegg mit dem 6:3 in der 42. Minute unterstrich. Das Tempo der Vikings war für die Zentralschweizer schlicht zu hoch. (ohm)

