Die nationale OL-Saison wurde am Wochenende auf der Rigi abgeschlossen. Erst stand ein Sprint auf dem Programm. Die technischen Anforderungen waren hoch, fand der kurze Lauf doch teilweise in einem Felslabyrinth statt, sodass kaum richtige Sprint-Stimmung aufkam. Die Karte musste sehr sorgfältig gelesen und das Lauftempo dosiert werden.
Dem Salander Andrin Bieri gelang dies gut, sodass er seine erfolgreiche Herbstsaison mit seinem ersten nationalen Sieg bei den Junioren krönen konnte. Am Junioren-Europacup vor drei Wochen in Österreich hatte er im Sprint ebenfalls gut abgeschnitten.
Einmal Baumann, einmal Rancan
Die Elite lief auf der gleichen Bahn und da zeigte der Fällander Sebastian Baumann (5.) eine starke Leistung. Er lief schneller als Riccardo Rancan (8.) aus Uster und liess auch den Überflieger bei den Junioren, Joey Hadorn, dem die Premiere bei der Elite nicht besonders gut glückte, deutlich hinter sich.
Am zweiten Tag, am Lauf über eine verkürzte Langdistanz, bei der gegen Kälte und Nebel angekämpft werden musste, gewann dann Rancan das Duell der beiden Oberländer wieder. Mit Ausnahme von Daniel Hubmann, der nach dem überlegenen Sprint-Erfolg seine Reserven auf der längeren Distanz nicht anzapfte, waren die meisten Kaderläufer nicht am Start. In Anbetracht des frühen Saisonhöhepunkts nächstes Jahr im Mai mit den Europameisterschaften im Tessin machen viele schon Pause. (mer)

