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«Du, gegen die Zeit, zwischen den Toren.»

Der Riesenslalom in Sölden vom Sonntag markiert für Gilles Roulin den Start in seine erste Weltcupsaison. Der 23-Jährige Grüninger im Gespräch über seine Karriere, seine berühmten Teamkollegen – und seinen eigenen Weg.

«Du, gegen die Zeit, zwischen den Toren.»

Es ist ein spezieller Ort, den sich Gilles Roulin für den Interviewtermin ausgesucht hat. Die Kaffee-Bar ist in einer alten Tankstelle beheimatet. Zwischen allerlei Trouvaillen wie Oldtimern, Surfboards, Gitarren und Motorrädern fühlt sich der Grüninger wohl.

Als Europacup-Gesamtsieger  2016/2017 hat er sich einen Fixplatz für die am Wochenende beginnende Weltcupsaison geholt. Sieben Rennsiege (vier in der Abfahrt, zwei im Super-G, einen in der Kombination) feierte er auf zweithöchster Stufe. Im Februar debütierte Roulin in Kvitfjell im Weltcup und holte dabei als 25. im Super-G seine ersten Weltcup-Punkte.

Gilles Roulin, wir sitzen im «Rare Street Coffee» in Rapperswil-Jona. Hat dieser Ort für Sie eine spezielle Bedeutung?

Gilles Roulin: Das ist mein Wohlfühlplatz. Ich komme ab und zu nach dem Training hierher. Mir gefällt die Einrichtung mit den Oldtimern. Ich finde, der Ort hat Stil, er ist anders. Das suche ich auch – das Unorthodoxe.

Das passt zu Ihrem Werdegang. Sie waren von 2009 bis 2014 am Skigymnasium im österreichischen Stams – das machen nicht viele Schweizer.

Dani Albrecht war auch dort, und er war mein grosses Vorbild, als ich ein kleiner Bub war. Das war sicher ein Grund dafür. Dazu kommt: Die Möglichkeiten in Stams sind wirklich sensationell. Natürlich sind sie in Davos auch gut, aber dort kannte ich alles schon. Ich fand, es bringe mir mehr, nach Stams zu gehen und zu sehen, wie es in Österreich läuft.

Wie viel Mut brauchte das?

Eigentlich keinen, im Gegenteil. Ich fand es cool, etwas anderes zu tun. Ich war neugierig, wollte ein anderes Land und eine andere Mentalität kennenlernen. Die Rivalität ist ja gross.

Haben Sie die Rivalität gespürt?

Nein, alle waren sehr nett. Natürlich gab es Sprüche, aber es lief sehr fair ab, ich wurde nicht benachteiligt. Die Schule ist unabhängig vom ÖSV – das ist gut, auch wenn es der ÖSV nicht so gerne sieht, dass in Stams auch Schweizer aufgenommen werden.

Unorthodox war auch ihre letzte Saison mit dem Europacup-Gesamtsieg und den Siegen in zwei Disziplinenwertungen. Wie oft denken Sie an den letzten Winter zurück?

Ab und zu, wenn ich darauf angesprochen werde. Aber eigentlich denke ich vor allem an die nächste Saison. Vielleicht denke ich während der Saison in schwierigen Momenten zurück, um mir die kraftvollen Bilder zu vergegenwärtigen, die mir Mut geben können. Es sind schöne Erinnerungen – gerade mit dem Sieg in Kitzbühel. Es war mein erster Sieg, das Rennen kam im Fernsehen, und es war Kitzbühel, das macht es noch spezieller. Diese starken Bilder habe ich schon gespeichert.

Denken Sie an solche Dinge, wenn Sie sich im Sommer im Kraftraum schinden?

Nein, da denke ich eigentlich immer ans nächste Jahr, daran, was auf mich zukommt. Das Ziel-S in Wengen etwa – an solche Sachen denke ich.

Also an sehr konkrete Dinge.

Ja, wenn es ums Schinden im Training geht, hilft das mehr, wenn man ganz konkrete Rennen im Kopf hat.

«Ich bin mit den Fahrern im Team, die ich vor fünf Jahren noch bewunderte.»

Wie verlief Ihr Sommer?

Mitte Mai begann es mit dem Konditionstraining, das bis Ende Juli hauptsächlich auf dem Programm stand. Das machte ich in Zürich mit einem Privattrainer. Dann gingen wir erstmals auf die Ski, was sich ab September intensivierte. Dann rückte das Konditionstraining etwas in den Hintergrund, wobei es schon mein Ziel war, es bis Anfang Oktober weiterzuziehen und mich zu verbessern.

Gab es im Vergleich zu anderen Jahren nun grosse Unterschiede?

Im Konditionstraining nicht, ich habe seit drei Jahren denselben Trainer. Den Umfang und die Intensität habe ich steigern können. Auf den Ski war aber vieles neu. Ich bin in einer neuen Gruppe mit neuen Trainern und neuen Teamkollegen. Ich bin froh, dass wir im Gegensatz zu anderen Jahren nicht nach Übersee flogen – es war so schon genug Neues auf einmal.

Sie haben bekannte neue Teamkollegen, etwa die beiden Abfahrtsweltmeister Beat Feuz und Patrick Küng sowie Sandro Viletta, den Olympiasieger in der Super-Kombination. Wie ist es, plötzlich mit solchen Sportlern zu trainieren?

Sehr speziell. Ich bin mit den Fahrern im Team, die ich vor fünf Jahren noch bewunderte und mit denen ich vor dem Fernseher mitfieberte, als wäre ich selber am Start. Ich hätte damals nie gedacht, dass ich es so weit schaffe – und plötzlich bin ich da.  Ich war zu Beginn sicher eher scheu und hatte Respekt. Ob sie wohl nett sind? Interessieren sie sich überhaupt für mich?

Und was für Antworten auf diese Fragen fanden Sie?

Sehr positive. Es waren alle nett, sie haben mich gut aufgenommen. Und es war cool, wie natürlich der Umgang war, als wir erstmals auf die Ski gingen. Ich hatte nie das Gefühl, als sei ich der Neue oder der Junge, der halt auch noch dabei ist. Ich wurde von Beginn weg als Teammitglied akzeptiert. Ich muss mir ab und zu bewusst werden, mit was für Fahrern ich mich nun vergleiche. Es ist schwierig einzuschätzen, was für eine Zeitdifferenz gut oder schlecht ist. Bisher fuhr ich immer gegen Gleichaltrige, und da wusste ich immer: Wenn ich der Schnellste bin, ist es gut.

Wo können Sie von Ihren erfahrenen Teamkollegen profitieren?

Das gibt es viele Dinge. Die Videoanalyse etwa, wo ich mir ihre Linienwahl ansehen kann, gerade in den schnellen Disziplinen. Ihre Erfahrung im Umgang mit Medien, mit dem Reisen, mit Rennverschiebungen wegen dem Wetter – solche Dinge versuche ich zu beobachten. Im Winter wird sicher noch einiges dazukommen.

«Man hat Rituale, die man über Jahre aufgebaut hat – und es kann rasch in die Hosen gehen, wenn man im Weltcup Dinge plötzlich anders macht, nur weil es andere so tun.»

Einen ersten Einblick in den Weltcup erhielten Sie letzte Saison in Kvitfjell. Was nahmen Sie von dort mit?

Kvitfjell ist herrlich für den Einstieg – dort sind nicht viele Leute, und das Medieninteresse hält sich in Grenzen. Ich versuchte einfach, mein Ding zu machen. Es war angenehm – aber ich war physisch am Ende, weil ich zweieinhalb Monate fast ohne Pause unterwegs war. Der Europacup-Sieg stand kurz vorher fest – da liess ich ein erstes Mal los und merkte: Ich bin sehr müde. Diese Erfahrung zeigte mir, dass ich probieren sollte, besser auf meinen Körper zu hören, vielleicht mir die Zeit besser einzuteilen. Das ist aber schwierig – denn man muss Rennen fahren, um Fis-Punkte zu holen.

Sie sagen, Sie machten Ihr Ding. Wie hoch ist die Gefahr, dass man sich als junger Fahrer zu stark an erfahrenen Athleten orientiert?

Es gibt Bereiche, wo es gut ist, wenn man sich an den Routiniers orientiert, damit man keine Anfängerfehler macht. Aber man muss auch sein Ding machen. Man hat Rituale, die man über Jahre aufgebaut hat – und es kann rasch in die Hosen gehen, wenn man im Weltcup Dinge plötzlich anders macht, nur weil es andere so tun. Ich will meinen eigenen Weg gehen und Rat holen, wenn ich nicht sicher bin.

Ihren eigenen Weg gingen Sie bisher – in der letzten Saison wurden die Resultate sichtbar. Für Aussenstehende kam das überraschend – für Sie auch?

In diesem Umfang auf jeden Fall. Ich hatte mir im Super-G schon zugetraut, auf das Podest zu fahren. Mein Ziel war es, mir in dieser Disziplin einen Fixplatz im Weltcup zu holen. Dann kam die Bestätigung mit dem dritten Rang in Wengen, die mir sehr gut tat. Ich wusste, dass die Richtung stimmt. Was in Kitzbühel war, hätte ich nie erwartet. Generell hätte ich nie gedacht, dass es in den Abfahrten so gut laufen würde. Was mir entgegen kam: Im Normalfall sind Europacup-Abfahrten eher flach mit vielen Gleitpassagen, was nicht meine Stärke ist. Letzte Saison fuhren wir aber auf Weltcupstrecken wie Meribel, Hinterstoder oder eben Kitzbühel. Dennoch hätte ich nie gedacht, dass ich siebenmal gewinnen würde.

Gab es einen Schlüsselmoment während der Saison?

Eigentlich mehrere. Sicher der erwähnte Podestplatz im Super-G in Wengen. Der Abfahrtssieg in Kitzbühel war der nächste. In Meribel wollte ich den danach bestätigen. Ich wollte nicht, dass jemand das Gefühl hat, das sei einfach Glück gewesen. Im Training verlor ich
2,6 Sekunden und sagte mir: Wenn ichs in die Top-15 schaffe, bin ich zufrieden. Dann wurde ich am ersten Tag Fünfter und am zweiten Tag siegte ich. Da wusste ich definitiv: Ich habe es drauf, es war nicht nur Glück. In Hinterstoder stand ich dann am Start und dachte für mich: Jetzt will ich gewinnen. Ich wollte sehen, wie ich reagiere.

Gilles Roulin unterwegs zum Sieg im Super-G von Meribel. (Youtube)

Und wie reagierten Sie?

Ich habe es viel lieber, wenn ich weiss, dass man von mir den Sieg erwartet und ich nicht denken muss: «Wenn ich einen guten Lauf erwische und vielleicht ein bisschen Glück habe, schaffe ich es in die ersten 30.» Ich setzte mich unter Druck – aber das machte mir Spass.

Wie lange konnten Sie die Erfolge jeweils geniessen?

Nicht sehr lange, was schade ist. Der Moment, im Ziel Bestzeit zu haben, gibt einem sehr viel, das genoss ich schon. Doch ich wollte immer weiter, mich nicht zurücklehnen – denn ich hatte immer wieder ein neues Ziel. Vielleicht muss ich auch immer weitermachen, um nicht nachzulassen. Doch die Erfolge gaben mir Kraft für die anstehenden Aufgaben.

Sie bezeichneten den Sprung in den Weltcup immer nur als Zwischenziel. Was ist der nächste Schritt?

Mich in den Top 30 zu etablieren ist der logische nächste Schritt. Zuerst in einer Disziplin, dann in einer zweiten und einer dritten, einer vierten vielleicht.

Werden Sie also in allen Disziplinen an den Start gehen?

Das weiss ich noch nicht genau. Je früher sich in einer Disziplin herauskristallisiert, dass es für die Top 30 reicht, desto besser. Es kann aber auch sein, dass es noch nicht reicht. Dann muss ich auch damit rechnen, zurück in den Europacup zu gehen und dort die Punkte zu holen, damit ich nächste Saison nicht mit leeren Händen da stehe. Wir werden sicher im Dezember mal eine Bestandesaufnahme machen.

«Ich möchte nicht meine erste Saison fahren, damit ich sie gefahren habe. Ich habe hohe Erwartungen.»

Am Sonntag geht es mit dem Riesenslalom in Sölden los – sind Sie nervös vor der Premierensaison auf höchster Stufe?

Nervosität ist sicher dabei. Doch ich fühle auch viel Vorfreude und grosse Dankbarkeit, dass ich das erleben darf. Ich möchte aber nicht meine erste Saison fahren, damit ich sie gefahren habe. Ich habe hohe Erwartungen. Ich möchte mich etablieren und mich beweisen. Letztes Jahr war wie ein Traum – es lief immer gut. Nun werde ich sicher mit Niederlagen und schlechten Ergebnissen umgehen müssen. Ich brauche Demut, um dies in Kauf nehmen und verarbeiten zu können – damit ich daraus lerne und besser werde.

Ihr Weg führte nicht auf direktem Weg nach oben – hilft Ihnen das?

Ich denke schon. Ich bin darauf gefasst, dass es Tage geben wird, an denen es einfach schlecht läuft und ich sehr enttäuscht sein werde. Ich weiss aber auch, dass genau solche Rennen viel helfen. Wenn man sie richtig analysiert, kann man daraus viel lernen.

Wie gross ist der Schritt vom Europacup in den Weltcup überhaupt?

Ich glaube, dass er sehr gross ist, riesig sogar. Wobei ich mir auch denke, dass es überall dasselbe ist: Du, gegen die Zeit, zwischen den Toren.

Dennoch: Es schauen mehr Leute zu, an der Strecke, aber auch am TV. Heisst das für Sie auch mehr Druck?

Weil ich nicht weiss, wie gross der Schritt ist, weiss ich auch nicht, wie gross der Druck sein wird. Doch den grössten Druck mache ich mir sowieso selber. Die Gefahr ist eher, dass ich mir zuviel Druck mache. Ich muss mich auch zusammenreissen und darf nicht zuviel erwarten. Aber ob 50’000 Leute im Ziel sind oder nicht, macht mir nichts aus – das hoffe ich zumindest. Und ich glaube auch, dass ich das ausblenden kann. Es geht um die Strecke und mich – alles andere ist mir bis zur Zieleinfahrt egal.

Sie werden den Druck von aussen gar nicht spüren?

Das weiss ich nicht – das nimmt mich selber wunder. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, wie es den anderen läuft. Es ist zwar ein Einzelsport, aber das Team ist sehr wichtig. Je besser es den anderen läuft, desto ruhiger kann ich mein Ding machen.

«Ich fand es immer cool, als Zürcher im Bünderland im Skiclub zu sein und einen welschen Namen zu haben – die Verbindung der ganzen Schweiz.»

Wir stehen vor einer Olympia-Saison – wie präsent ist das bei Ihnen?

Sehr und gleichzeitig gar nicht. Es wäre komisch, nicht von Olympia zu träumen. Aber im Moment ist das noch weit weg. Die Qualifikation ist eine grosse Challenge – und sie ist auch nicht das oberste Ziel. Es wäre ein Bonus, die Erfüllung eines Traumes. Aber ich muss in kleinen Schrittchen denken.

Sich auf kleine Schritte konzentrieren – fällt Ihnen das manchmal schwer?

Das ist Übungssache. Die grossen Ziele muss man auch haben – gerade im Sommer, wenn man im Konditionstraining den inneren Schweinehund überwinden muss. Um im Winter das Maximum abzurufen, sind die kleinen Schritte aber förderlich. Sonst verkrampft man sich – und das ist kontraproduktiv.

Sie stammen aus Grüningen, sind aber im Skiclub Lenzerheide Mitglied – weshalb nicht an einem näheren Ort?

Meine Eltern haben ein Haus in Valbella, ich war dort in der Skischule – also war es naheliegend, dass ich auch dort in den Skiclub gehe. Ich überlegte mir das gar nie gross. Es ist wie meine zweite Heimat. Und ich fand es immer cool, als Zürcher im Bünderland im Skiclub zu sein und einen welschen Namen zu haben – die Verbindung der ganzen Schweiz. Ich fühle mich nicht als der Zürcher, der Ski fährt, aber auch nicht als Möchtegern-Bündner. Ich darf die Schweiz vertreten – das ist cool.

Sie werden als Weltcup-Fahrer stärker im medialen Fokus stehen als bisher – wie bewusst ist Ihnen das?

Manchmal vergesse ich es, aber dann wird es mir auch immer wieder bewusst. Mich sehen plötzlich viele Leute, und die haben alle eine Meinung, die ich ein bisschen beeinflussen kann. Wenn ich Glück habe, finden sie mich sympathisch, wenn nicht, muss ich probieren damit umzugehen. Nervös macht mich das nicht – ich finde es aber sehr interessant. Auf der grossen Bühne kann man auch in Fettnäpfe treten – vielleicht wird es auch unschöne  Erfahrungen geben. Aber ich freue mich darauf.

Sie studieren Jus an einer Fernuniversität. Wie wichtig ist das für Sie als Ausgleich?

Wichtig ist es vor allem als Absicherung, nicht als Ausgleich, da wüsste ich viele andere Sachen, die ich lieber machen würde. Aber man weiss nie was passiert, und da die Matur für sich noch keinen nützlichen Abschluss darstellt und mir somit im Berufsleben nicht viel nützt, brauche ich dieses Studium. Es gibt mir Sicherheit und Ruhe – und Jus interessiert mich auch sehr.

«Vernünftig muss man sein, sonst wirds gefährlich.»

Lässt sich Spitzensport auf diesem Niveau gut mit dem Studium vereinbaren?

Bisher schon. Es ist mit grossem Aufwand verbunden und nicht immer toll. Man muss Opfer bringen. Ich würde manchmal abends lieber andere Bücher lesen, wenn ich nach dem Training müde bin. Und wenn die Kollegen auf dem Zimmer ihren Mittagsschlaf machen und ich die Bücher hervornehme, ist das auch nur bedingt lustig. Ich bin im fünften von neun Semestern. Es ist eine gute Ausbildung, mit der ich etwas machen kann.

Ein Studium zu absolvieren ist auch ein Vernunftentscheid. Solche trifft man wohl weniger, wenn man am Start einer Abfahrt steht.

Vernünftig muss man sein, sonst wirds gefährlich. Aber im Optimalfall findet das Denken in diesem Moment nicht mehr statt, sondern es ist ein Funktionieren, ein geschehen lassen. Darum ist es wichtig, dass man vor dem Start ein Konzept hat, um danach loslassen zu können.

Wie bewusst ist Ihnen das Risiko in solchen Momenten?

Eigentlich gar nicht und gleichzeitig sehr stark. Als ich letzte Saison erstmals die Strecke in Kitzbühel besichtigte, spürte ich Angst und fragte mich, was das genau soll. Im ersten Training merkte ich aber, dass es gar nicht so schlimm ist. Am Start darf man keine Angst haben. Aber man merkt gerade in Kitzbühel: Jeder ist konzentrierter und ruhiger als anderswo. Es wird kein Wort zuviel gesprochen.

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