Sport

Erst nah dran, dann ohne Chance

Zweimal trat der UHC Uster bei Malans an, zweimal verlor er. Am Samstag nach guter Leistung knapp 6:8, am Sonntag im Cup deutlich 5:13.

Erst nah dran, dann ohne Chance

Als Usters Manuel Hummer am Samstag in Malans nach nur 14 Sekunden im zweiten Drittel ein präzises Zuspiel von Captain Raphael Berweger an Torhüter Yannick Vogt vorbei zum 4:0 ins Tor schob schien es, als würde es diesmal für den UHC Uster auch gegen einen der «Big Ones» der NLA reichen. Das Selbstvertrauen der Ustermer nach den Siegen vom vergangenen Wochenende gegen Chur und Thun war nahezu greifbar.

Die Malanser schienen ob des Auftritts ihres Gegners sichtlich überrascht – aber nicht überfordert: Nach dem vierten Gegentreffer erhöhten die Bündner den Druck und verzeichneten im Mitteldrittel ein klares Chancenplus, sündigten jedoch im Abschluss. Dennoch kamen sie bis zur 38. Minute auf 3:4 heran. Weil Juhola kurz vor Drittelsende einen Konter verwertete, ging Uster mit einem Zweitorevorsprung ins Schlussdrittel.

Zum Start des letzten Drittels benötigten die Ustermer nur 42 Sekunden, um durch Berweger mit den Vorsprung zu vergrössern. Doch sie brachten ihn einmal mehr nicht über die Zeit. In der 59. Minute glich Malans aus, und die Bündner nutzten den Ustermer Ärger um mit einem sehenswerten Spielzug 56 Sekunden vor Schluss in Führung zu gehen. Usters Versuch, mit sechs Feldspielern anstelle des Torhüters nochmals ranzukommen, endete mit Karlanders 8:6 ins leere Tor.

Schützenfest im Cup

Am Sonntag im Cup-Achtelfinal gegen denselben Gegner blieb Uster nur die Statistenrolle. Ohne den kranken Topskorer Manuel Hummer und den in der Startphase ausgeschiedenen Niko Juhola gerieten die Gäste  bei der 5:13-Niederlag noch vor Spielhälfte 0:4 in Rückstand. Malans zeigte sich diesmal äusserst effizient – Uster hingegen bot über die gesamte Spieldauer zu wenig und musste im Schlussdrittel (3:7) gar noch ein Schützenfest über sich ergehen lassen. (ucu)

Fehler gefunden?