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Verbessert, aber torlos

Im ersten Spiel nach dem überraschenden Trainerwechsel zeigte der EHC Dübendorf eine Reaktion. Belohnt wurde die Equipe aber nicht – gegen MSL-Leader Brandis verloren die Glattaler 0:1.

Verbessert, aber torlos

Einen Tag nachdem der EHC Dübendorf Chefcoach Andrea Cahenzli durch Reto Stirnimann ersetzt hatte, unterlagen die Glattaler dem MSL-Leader EHC Brandis 0:1. Der EHCD zeigten dabei eine beherzte Leistung und kämpfte von der ersten bis zur letzten Sekunde. Drei Metalltreffer musste sich der EHCD notieren lassen, Zählbares blieb dem Team jedoch verwehrt. «Es war ein sehr hohes Niveau heute Abend, sehr intensiv», sagte Captain Jann Falett. «Wir wussten, dass wir in der Bringschuld sind. Der Fokus ist auf uns gerichtet. Es gibt keine Ausreden mehr.»

Zwischen dem EHCD und dem MSL-Leader war in den ersten 20 Spielminuten kein eklatanter Unterschied auszumachen. Für die Glattaler traf Steven Widmer in der 10. Minute nur den Pfosten. Die Berner kamen dank zwei gefährlichen langen Pässe in die Spitze zu guten Chancen, doch Dübendorf-Keeper Remo Trüb parierte. Machtlos war er gegen den Abschluss von Martin Gasser, der 17 Sekunden vor der ersten Sirene im Powerplay die Berner in Führung schoss. «Ich habe ein Team gesehen, welches nach dem Trainerwechsel eine gewisse Reaktion gezeigt hat», sagte der neue Headcoach Reto Stirnimann. «Es ist sicher eine Enttäuschung, dass wir verloren haben. Aber ich sehe auch den Weg, den wir noch gehen müssen.»

Bestes Drittel der Saison

Die Glattaler setzten den Leader nach der ersten Pause unter Druck und spielten ihr bestes Drittel in dieser Saison. Philip Beelers Schuss streifte nach 25. Minuten nur die Latte. Bis zur Spielmitte wäre der Ausgleichstreffer verdient gewesen, doch überzeugte Brandis mit einer soliden Defensive und Gästetorhüter Lukas Gasser spielte aufmerksam. Er entschärfte erfolgversprechende Abschlüsse von Jann Falett und zweimal von Raoul Seiler. Brandis kam nur sehr vereinzelt zu Gegenstössen. Für die beherzt kämpfenden Glattaler wurde mehr und mehr klar, dass das Glück gegen dieses Bollwerk erzwungen werden musste. Das bestätigte sich, als Raphael Röthlisberger mit seinem Distanzschuss nur die Latte traf.

Kein Glück bis zum Ende

Dübendorf spielte auch im Schlussabschnitt mit mehr Zug aufs Tor. Fraglich war, ob die Kraft des nur mit drei Formationen angetretenen EHCD ausreichen würde, um Brandis noch in Verlegenheit zu bringen. Die Aufgabe wurde nicht leichter, als in kurzer Folge drei kleine Strafen ausgesprochen wurden.

Andreas Bührer vergab den Ausgleich kurz vor Ablauf der dritten Strafe, als er nach einem Konter knapp verzog. So lief dem EHCD die Zeit davon und Stirnimann blieb nichts anderes übrig, als seinen Keeper durch den sechsten Feldspieler zu ersetzten. Es blieb bei der knappen Niederlage. Beat Gmünder

Fragen um ein Trio
 

Im ersten Spiel nach dem Trainerwechsel trat der EHC Dübendorf nur mit drei Linien an. Ein Spieler wurde verletzt gemeldet, ein Trio als abwesend. Eine offizielle Stellungnahme zu den Gründen für die Absenzen gibt es nicht. (zo)

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