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EIE-Sieg im Duell der Ungeschlagenen

Der EHC Illnau-Effretikon entschied das Duell der bislang ungeschlagenen Zweitligisten gegen Zug 2 6:1 für sich. Michael Sommer erzielte die letzten drei EIE-Treffer – allesamt im Powerplay.

EIE-Sieg im Duell der Ungeschlagenen

Nur ein einziges Mal war EIE-Trainer Dieter Wieser im zweiten Heimspiel gegen Zug 2 so richtig genervt. Es war, als seine Mannschaft den 1:1 Ausgleich kassierte. Das war genau fünf Sekunden vor Ende des Startdrittels. Lorenz Kuhn hatte Illnau-Effretikon zuvor in Vorsprung gebracht. Allerdings begann Zug druckvoll und hatte bis zum 0:1 Rückstand ein deutliches Chancenplus. Doch nicht zuletzt dank Keeper Dennis Volkart blieb Illnau-Effretikon im Spiel. Dass ausgerechnet ein haltbar scheinender Treffer den 1:1 Ausgleich brachte, mag aber Volkarts Gesamtleistung keineswegs zu schmälern.

Ansprache zeigt Wirkung

Doch Wieser regte sich auf. «Wenn man selbst in Scheibenbesitz ist und so kurz vor Drittelsende einen Treffer kassiert, ist das für mich unverzeihbar. Ein absolutes No-Go», sagte der EIE-Headcoach. Entsprechend sei seine Kritik an die eigenen Spieler in der ersten Drittelspause gewesen. «Es sind deutliche Worte gefallen und jene die es betraf, haben es gemerkt».

Danach steigerte sich seine Mannschaft sichtlich. Mit drei Toren im Mitteldrittel durch Peter Hofer (24.), Captain Thomas Korsch (37.) und Michael Sommer im Powerplay (39.) fiel im Mitteldrittel die Vorentscheidung. Als Emmenegger aus vollem Lauf EIE-Torhüter Dennis Volkart einem «Face-wash» unterzog, entwickelte sich eine Rauferei – die Befürchtungen auf ein ausartendes Schlussdrittel bestätigten sich aber nicht.

Illnau-Effretikon nutzte im letzten Abschnitt die weiteren Strafen durch Michael Sommer in der 48. Minute und in der 55. Minute zum 6:1. «Eine Top-Leistung der gesamten Mannschaft», lobte Dieter Wieser und blickte auf den Spitzenkampf vom kommenden Wochenende: «So können wir nun beruhigt nach Luzern fahren. Wir konnten so spielen wie wir es uns vorgenommen haben, denn wir wollten Zug angreifen. Das ist uns gut gelungen und der Gegner war wohl etwas überrascht von unserer Taktik». Besonders freute sich Wieser auch darüber, dass «wir gegen diesen unbequemen Gegner die Nerven behielten, uns nicht provozieren liessen und versuchten, uns aus den gegnerischen Scharmützeln heraus zu halten». Heinz Minder

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