Sport

Ring und Späte im Olympia-Pool

Die Lindauerin Alina Ring und die Wolfhauserin Jara Späte dürfen auf eine Olympia-Teilnahme hoffen. Sie wurden vom nationalen Verband Swiss Climbing in den Olympia-Pool aufgenommen. Der Weg nach Tokio 2020 ist allerdings weit.

Ring und Späte im Olympia-Pool

Sportklettern ist an den Sommerspielen 2020 in Tokio erstmals eine olympische Sportart. Für die Premiere will der nationale Verband Swiss Climbing gerüstet sein und ein bis zwei Schweizer Athleten nach Japan schicken können. Zu diesem Zweck schuf er einen sogenannten «Olympia-Pool 2017–2020», in dem sechs Athletinnen und drei Athleten Aufnahme fanden. Darin figurieren mit Alina Ring (Lindau) und Jara Späte (Wolfhausen) zwei Athletinnen aus der Region.

Die 18-jährige Alina Ring hat bereits einen Start an einer Elite-WM hinter sich, im letzten Jahr wurde sie in Paris im Lead Neunte. In Nachwuchkategorien gewann sie bereits mehrere Medaillen an internationalen Grossanlässen. Die 20-jährige Jara Späte hat mehrere WM-Starts im Nachwuchs hinter sich. 2014 gewann sie an der Jugend-EM im Bouldern die Bronzemedaille.

Mittels umfassender Trainingsmassnahmen solle die Gruppe gemeinsam an die grosse Herausforderung herangeführt werden, heisst es in einer Mitteilung von Swiss Climbing. Der Weg nach Tokio ist allerdings noch sehr weit. Die Selektionswettkämpfe werden erst kurz vor den Spielen stattfinden. Und weltweit werden sich nur je 20 Männer und Frauen für die Olympia-Premiere der Sportkletterer qualifizieren können. (zo)

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