Vladimir Jakovljev hatte dem FC Pfäffikon schon vor Beginn der Drittliga-Saison die Favoritenrolle zugeschoben. Für den Fehraltorfer Trainer ist klar: Aus der Gruppe 6 wird der FCP aufsteigen. Im Direktduell zum Saisonauftakt setzten sich die ambitionierten Pfäffiker, die zuletzt zweimal am Versuch gescheitert waren, in die 2. Liga zurückzukehren, denn auch leistungsgerecht 2:0 in Fehraltorf durch, ohne aber das Heimteam zu dominieren.
Die junge Fehraltorfer Mannschaft kämpfte beherzt, liess im Abschlussbereich jedoch Cleverness und Routine vermissen. Die Entscheidung fiel zu Beginn der zweiten Hälfte, als die Gäste innerhalb von etwas mehr als einer Viertelstunde doppelt trafen.
Der schon letzte Saison überaus treffsichere Flamur Gashi – er hatte 16 Tore geschossen – erzielte in der 52. Minute das Pfäffiker Führungstor. Gashi profitierte davon, dass die Fehraltorfer Defensive falsch stand. Nach 68 Minuten erhöhte Unai Calzada auf 2:0. Der FC Fehraltorf versuchte, auf den Rückstand zu reagieren, brachte aber nichts Zählbares mehr zustande.
Gutes Zeugnis für die Verlierer
«Wir haben nicht gegen irgendjemanden verloren», gibt Jakovljev in seiner Analyse als Erstes zu bedenken. Der Fehraltorfer Trainer lobt den FC Pfäffikon als erfahrene und eingespielte Mannschaft. «Die Pfäffiker haben gegen uns viel probiert und verdient gewonnen, da sie unsere Fehler ausnutzten. Genau das kann eine starke Mannschaft.»

