Der Hittnauer Andrin Gründler von der OLG Pfäffikon ist seit 2013 vier Mal nacheinander mit einer Medaille von den Jugend-Europameisterschaften zurückgekehrt. Ob in Portugal, Rumäninen, Polen oder Mazedonien, er hat immer reüssiert. Zwei Mal gewann er als Zweiter respektive Dritter eine Medaille auf der Langdistanz. Diese Disziplin kommt ihm am meisten entgegen.
Dies möchte der 19-Jährige am Freitag im finnischen Lahti einmal mehr beweisen. Der Auftakt der Junioren-Weltmeisterschaften ist ihm bisher allerdings nicht sonderlich geglückt: Über die Mitteldistanz verpasste er die Finalqualifikation der besten 60 und im Sprint konnte er erwartungsgemäss nicht mit den Schnellsten mithalten (38. Rang im Feld der 163 Klassierten). An der Junioren-WM ist die Konkurrenz viel grösser: Athleten aus Übersee sind mit dabei, die Skandinavier sind komplett vertreten und pro Nation starten sechs statt nur vier Läufer.
Keine Rangziele gesetzt
Gründler will sich dieser Herausforderung stellen: «Ich war im Juni ein Woche mit einigen Kollegen in Finnland um nochmals in relevantem Gelände zu trainieren. Ich weiss daher, was mich erwarten wird. Rangziele habe ich mir keine gesetzt, da es meine erste WM ist und die Skandinavier zuhause Vorteile haben. ich möchte vor allem technisch gut laufen und schauen, was für ein Resultat herauskommt.»
Gelingt es Gründler die Lehren aus den Problemen über die mittlere Distanz zu eliminieren wäre ein Rang in den Top 20 möglich und ein Erfolg. Aus Schweizer Sicht vermochte Simona Aebersold, die Tochter des ehemaligen, dreifachen Staffelweltmeisters von 1991,1993 und 1995 Christian Aebersold, mit zwei Titeln zu überzeugen. Im Sprint schaffte sie schon zum dritten Mal nacheinander die Goldmedaille. (Beat Meier)

