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Gmelin siegt beim Heim-Weltcup

Erfolgreicher hätte das Comeback nach ihrer Verletzungspause nicht verlaufen können: Jeannine Gmelin ist am Weltcup-Final der Ruderer auf dem Luzerner Rotsee eine Klasse für sich. Die Ustermerin gewinnt im Einer der Frauen souverän.

Gmelin siegt beim Heim-Weltcup

Jeannine Gmelin und der Luzerner Rotsee – das war bisher keine grosse Liebesgeschichte. In der Vergangenheit war es der Ustermerin nie gelungen, auf dem Schweizer Gewässer ihre bestmögliche Leistung abzurufen. Am Weltcup-Final war dies nun komplett anders. Die 27-Jährige dominierte im Einer der Frauen die Rennen und setzte sich am Sonntag auch im A-Final sicher durch. Für Gmelin war es nach ihrem Triumph in Belgrad zum Saisonauftakt der zweite Weltcup-Sieg ihrer Karriere.

Gleichzeitig sorgte die Olympia-Fünfte von Rio für eine Premiere. So war es der erste Sieg einer Schweizerin überhaupt am Weltcup auf dem Rotsee in einer olympischen Disziplin. «Es ist phänomenal, so von einer Verletzung zurückzukommen», sagte Gmelin. Wegen einer Rippenverletzung hatte die Ustermerin zuletzt pausieren müssen. Sie hatte deswegen nicht nur das zweite Weltcup-Rennen in Polen verpasst, sondern auch die Europmeisterschaften in Tschechien. 

Nach ihrem dominanten Auftritt beim Weltcup auf dem Rotsee zählt Gmelin an den Weltmeisterschaften in den USA (24. September bis 1. Oktober) zu den Anwärterinnen auf die Goldmedaille. Was sie bis dahin noch zu tun hat? Gmelin lacht, bevor sie antwortet. «Jetzt geht es so richtig los mit dem harten Training.» Nach einem Trainingslager in Portugal wird die 27-Jährige mit den Schweizer WM-Startern bereits Anfang September in die USA reisen, um genügend Zeit zu haben, sich richtig akklimatisieren zu können.

Gmelins letzte 500 m im Final:

 

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