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«Es geht nie um nichts beim FC Winterthur»

Der FC Winterthur empfängt am Samstag, 13. Mai, den Leader FC Zürich auf der «Schützi». Trainer Umberto Romano möchte den roten Faden der vergangenen Erfolgspartien beibehalten.

«Es geht nie um nichts beim FC Winterthur»

Fast hätte der FC Winterthur geschafft, was er letztmals in der Saison 1998/99 geschafft hatte: Fünf Siege in Folge nach Hause zu holen. Jedoch riss die Siegesserie letzten Sonntag, 7.  Mai, gegen Wohlen. Die Winterthurer verloren 1:2 im Aargauischen. 

FCW-Trainer Umberto Romano gibt sich kritisch. «Unsere Leistung hat im Gegensatz zu den vergangenen Spielen nachgelassen. Das Passspiel hat nicht richtig funktioniert und einige Spieler zeigten nicht ihr ganzes Können. All diese Faktoren trugen zur Niederlage bei.»

Aber man müsse auch bedenken, dass seine Mannschaft vor kurzem noch Tabellenletzter war. «In einem Prozess gibt es immer Rückschläge. Davon dürfen wir uns jedoch nicht runterziehen lassen», so der Coach. Dies gilt auch für das kommende Spiel am Samstag, 13. Mai: Der FC Winterthur empfängt den Leader FC Zürich auf der Schützenwiese. 

Zürich nicht anders behandeln

Die Zürcher sind als unangefochtener Tabellenführer der klare Favorit der Challenge League. Trotzdem dürfe man sich vor diesem Spiel nicht verunsichern lassen. «Wir gehen die Partie gegen den Leader gleich an wie jedes vorherige Spiel», stellt Umberto Romano klar.

Seine Mannschaft habe in den letzten sechs Wochen in ihren eigenen Spielrhythmus gefunden. «Diesen roten Faden wollen wir weiterziehen.»
 
Im Vergleich mit den vergangenen Spielen gegen den FC Zürich hätten sich die Winterthurer weiterentwickelt. Zur Erinnerung: Die ersten zwei Partien verlor der FCW jeweils 0:2, im dritten Spiel gingen die Mannschaften 2:2 auseinander.

Umberto Romano warnt: «Der FC Zürich ist offensiv sehr stark. Wir müssen schneller reagieren. Ausserdem hat sich unsere Spielerkommunikation stark verbessert.»
Er betont jedoch, dass diese Reaktionen nicht nur in der Partie gegen den Leader stattfinden dürfen.

«Es ist aufregend, dass wir uns am Besten messen können. Trotzdem muss man in jedem Spiel immer hundert Prozent geben – egal wie der Gegner heisst oder auf welchem Tabellenplatz er sich befindet.»

Nicht auf andere verlassen 

Umberto Romano wolle den Fokus auf das Jetzt und die zukünftige Saison legen. Trotzdem seien die Ereignisse rund um den Punkteabzug von Wil oder der freiwillige Rücktritt von Le Mont nicht spurlos an ihm vorbeigegangen.

«In der Zeit, als der FC Wil die Schlagzeilen machte, befanden wir uns in einem Tief und kämpften mit dem Abstieg. Ich musste den Spielern klar machen, dass man sich nicht auf eine andere Mannschaft verlassen darf.»

Dies sei Teil seines Jobs als Trainer. «Ein Team darf sich nicht darauf stützen, was eventuell anderen Mannschaften passieren könnte – schon gar nicht auf dem Abstiegsplatz.» 

Ziele in der Zukunft

Die Ziele für die laufende Saison definiert Umberto Romano klar und deutlich: «Wir wollen jedes Spiel wenn möglich gewinnen und unsere Spielweise verbessern. Auch wenn die Rückrunde nur noch fünf Runden dauert: Es geht nie um nichts beim FC Winterthur.» Diese Einstellung wolle er in die kommende Saison mitnehmen.»

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