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FC Rüti trennt sich von Trainer Damiani

Der FC Rüti hat sich per sofort von Trainer Daniele Damiani und Assistenztrainer Marcel Ruoss getrennt. Die Geschicke übernehmen David Cardoso und Sportchef Christoph Huber.

FC Rüti trennt sich von Trainer Damiani

Anfang März hatte Daniele Damiani der Mannschaft und der Vereinsleitung im Trainingslager mitgeteilt, dass er dem FC Rüti nicht für eine zweite Saison als Trainer zur Verfügung stehen werde. Und das, obwohl der Oberländer Interregio-Klub in der Gruppe 6 für Furore gesorgt hatte und auf dem zweiten Platz überwinterte.

Die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Verein hatte sich allerdings nicht nach den Vorstellungen des 42-Jährigen entwickelt. Damiani war unter diesen Voraussetzungen nicht bereit, weiterhin die Familie – Damiani ist dreifacher Familienvater –, den Beruf als Sekundarlehrer und den Fussball unter einen Hut zu bringen.

Nach dieser frühen Ankündigung (und auch bedingt durch die Abgänge der Brüder Edison und Taulant Syla in der Winterpause, die zusammen 29 Tore erzielt hatten) zeigte sich die Mannschaft zuletzt verunsichert. Sie verlor die ersten vier Meisterschaftsspiele im Frühling allesamt und erzielte dabei nur ein einziges Tor. In der Tabelle sind die Rütner auf Rang 6 abgerutscht.

Die Vereinsleitung hat auf diese Situation und im Hinblick auf die restlichen Spiele der Rückrunde reagiert, wie sie schreibt. Sie vermeldete am Mittwoch spätabends die Trennung von Daniele Damiani und dessen Assistenten Marcel Ruoss.

Cardoso und Huber übernehmen

Die Verantwortung übernehmen David Cardoso (32) und Sportchef Christoph Huber (55). David Cardoso ist in Rüti aufgewachsen, hat in Rüti Fussball gespielt und bis 2013 während dreier Saisons die zweite Mannschaft, die damals in der 3. Liga spielte, trainiert. Seither war er im Nachwuchs des FC Zürich (U 14 und U 17) tätig und hat sich seiner Trainerausbildung gewidmet. Cardoso ist Geschäftsführer einer Personalvermittlungsfirma in der Baubranche.

Auch Christoph Huber trainierte einst die zweite Mannschaft des FC Rüti in der 3. Liga. Anschliessend war er während mehr als 20 Jahren im Juniorenfussball tätig, hauptsächlich beim FC Rüti. Beim Oberländer Verein ist er nun seit zwei Jahren als Sportchef im Vorstand tätig. Er ist von Beruf Bauführer.

Laut Medienmitteilung haben es sich die beiden Verantwortlichen zum Ziel gesetzt, der Mannschaft wieder Freude zu vermitteln und Selbstvertrauen zu geben. Erstes sportliches Ziel ist es, am Samstag (15.00 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Muttenz in die erste Hauptrunde des Schweizer Cups vorzustossen. (zo)

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