Am Sonntag startet die Formel-1-Saison mit dem Grossen Preis von Australien. Für das Hinwiler Sauber-Team wird 2017 ein Übergangsjahr – auch wenn die Teamführung das in Abrede stellt (mehr zur Ausgangslage des Teams). Zwar ist man personell wieder gut aufgestellt und hat dank Jörg Zander endlich wieder einen Technikchef unter Vertrag. Auf den C36 hatte dies allerdings noch keinen grossen Einfluss.
Die finanziellen Probleme des letzten Jahrs führten zeitweise zu einem Entwicklungsstopp. Wohl auch deshalb entschied man sich, mit dem Vorjahresmotor von Ferrari in die neue Saison zu gehen, was eine Verbesserung in der WM-Wertung sehr unrealistisch macht. Um Punkte zu holen, braucht Sauber weiterhin Patzer der Konkurrenz oder Exploits der eigenen Fahrer. Neuzugang Pascal Wehrlein hat einen solchen 2016 im unterlegenen Manor mit dem zehnten Rang in Österreich gezeigt. Marcus Ericsson steigerte sich zwar, der Ausreisser nach oben fehlt aber.
Auf diese Konkurrenz trifft das Sauber-Team in dieser Saison:

