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Keller bleibt EHCW-Trainer

Der EHC Wetzikon setzt weiterhin auf Roger Keller. Der Thurgauer, mit kurzem Unterbruch seit 2011 im Verein, steigt damit wieder definitiv vom Assistenz- zum Headcoach auf. Die Leistungen des Teams im Playoff gaben den Ausschlag zugunsten Kellers.

Keller bleibt EHCW-Trainer

Roger Keller bleibt Trainer beim Erstligisten EHC Wetzikon. Dies entschied die Sportkommission des Vereins am Mittwoch. Keller hatte die Mannschaft im Januar nach der Freistellung von Headcoach Andy Ritsch interimistisch übernommen. In der Qualifikation kam der EHCW auch unter Keller zwar nicht über den siebten Schlussrang hinaus. Eine klare Leistungssteigerung folgte allerdings in den Playoffs. Die Wetziker setzten sich im Viertelfinal gegen den Qualifikations-Zweiten Chur in fünf Spielen durch und scheiterten hernach in der Halbfinalserie in vier Spielen am EHC Dübendorf.

Dank der positiven Entwicklung habe sich Keller selber in den Kandidatenkreis gebracht, sagt EHCW-Sportchef Daniel Steiner. «In den kräfteraubenden Playoff-Spielen haben er und sein Assistent Marc Bühler es verstanden, die Spieler richtig auf den Gegner einzustellen und trotz teils dezimiertem Kader nicht mehr für mögliche gehaltene Kraftreserven der Spieler freizumachen», sagt Steiner.

Die siebente Saison

Keller steigt damit in seine siebente Saison mit dem EHCW, seine vierte als Headcoach. Er hatte den Erstligisten auf die Saison 2011/2012 hin übernommen. Trotz Abstieg in die 2. Liga wurde sein Vertrag verlängert. 2014 schaffte der EHCW unter Keller den Wiederaufstieg. Dann trat er auch aus beruflichen Gründen ins zweite Glied zurück und wurde Assistent von Andy Ritsch. Das blieb er seither, mit Ausnahme einiger Monate als Headcoach des damaligen Zweitligisten Uzwil im Winter 2015.

Ende November letzten Jahres wurden die Verträge von Headcoach Andy Ritsch und Keller nicht verlängert. Hintergrund war neben dem sportlichen Krebsgang die Trennung von Fanionteam und Nachwuchs (Ritsch war auch Nachwuchschef). Laut Sportchef Steiner zog die Sportkommission allerdings bereits damals in Betracht, je nach sportlicher Entwicklung doch wieder mit dem bisherigen Trainerstab zusammenzuarbeiten. «Das haben wir Ritsch und Keller auch so mitgeteilt», sagt Steiner. Beim Entscheid hätten nun auch «Kellers Loyalität zum Verein, seine unverkennbare Einsatzbereitschaft und sein kooperativer Umgang mit den Spielern» eine Rolle gespielt.

«Der EHCW ist mir ans Herz gewachsen»

Keller zeigt sich hocherfreut über den Entscheid. «Als ich am Montag den Anruf bekam hätte ich am liebsten gleich spontan ja gesagt. Der EHCW ist mir ans Herz gewachsen», sagt der Thurgauer. Bedenkzeit habe er nur benötigt, um sich mit seiner Frau und seinem Arbeitgeber abzusprechen.

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