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Weichen für nächste Saison werden gestellt

Der EHC Wetzikon kann trotz klarer Steigerung in den Playoffs nur bedingt mit der Saison zufrieden sein. In den nächsten Tagen dürfte der Trainer für die nächste Saison präsentiert werden. Zudem sind erste Abgänge bekannt.

Sie waren angetreten, um Grosses zu leisten. «Your time, your chance – take it», stand auf einem Plakat in den Katakomben der Wetziker Eishalle. «Deine Zeit, deine Chance – nutze sie», lautete die Losung für die Playoffs also. Genutzt hat der EHCW die Chance nur bedingt – auch wenn man auf den ersten Blick als Qualifikations-Siebter zufrieden sein müsste, erst im Playoff-Halbfinal gescheitert zu sein. «Ich habe dem Team gesagt es könne stolz sein auf das Erreichte», sagte Trainer Roger Keller. «Wir haben den siebten Platz vergessen gemacht.»

Es wäre mehr möglich gewesen

Zwar kam der EHCW in den Playoffs einen Schritt weiter als in der letzten Saison – damals scheiterte man im Viertelfinal über fünf Spiele an Frauenfeld. Das Gefühl, dass mehr möglich gewesen wäre als die Halbfinalqualifikation, bleibt jedoch bestehen. «So kurz nach dieser Serie kann ich nicht zufrieden sein», fand jedenfalls André Böhlen, Sportchef der 1. Mannschaft. «Es wäre falsch, wenn die Jungs nun selbstzufrieden heimgehen würden.»

Dass der unübersehbaren Steigerung die Krönung in Form einer Finalqualifikation fehlt, ist womöglich eine Spätfolge des siebten Qualifikationsranges. Mit einer besseren Klassierung hätte der EHCW im Playoff-Tableau einem Halbfinal-Derby gegen Dübendorf womöglich ausweichen können. Mit Chur hat man zwar den Zweiten nach der Qualifikation eliminiert und ist im Halbfinal nach engen Partien am besten Team der Liga gescheitert. Auf dem Papier aber hat das talentierte Team, das vor der Saison von vielen als Mitfavorit gehandelt wurde, nicht erfüllt.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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