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EHC Dübendorf siegt dank Willen und Kampf

Nach einem Fehlstart und zwei Rückständen besiegte Erstligist Dübendorf den EC Wil doch noch standesgemäss 5:2.

EHC Dübendorf siegt dank Willen und Kampf

Der EHC Dübendorf entschied eine während 40 Minuten enge Erstliga-Partie gegen den keck auftretenden EC Wil 5:2 für sich. Regisseur Ken Künzli und An­dreas Bührer sorgten für den Umschwung zugunsten des EHCD, der im Schlussabschnitt die Partie klar dominierte.

Zu Beginn allerdings sah es anders aus: Dübendorf lag nach rund 100 Sekunden bereits in Rückstand. Nach einer Parade von EHCD-Keeper Trüb prallte der Puck am Rücken eines Wilers ab und landete im Tor. Die Glattaler liessen sich dadurch nicht verunsichern und drückten aufs Tempo. Bührer glich verdient aus (11.). Auf den Ausgleich reagierte nun Wil vehement. Die Ostschweizer spielten nach zuletzt zwei Siegen mit grossem Selbstvertrauen.

Gemperle hält Wil im Spiel

Zu Beginn des Mitteldrittels spielten die Glattaler bei numerischem Gleichstand Powerplay, und nur dank zwei mirakulösen Paraden von Wils Goalie Gemperle gerieten die St. Galler nicht in Rückstand. Ein Stellungsfehler der Glattaler reichte den Gästen, um durch Schärer wieder in Führung zu gehen (22.).

Gemperle stand weiterhin im Brennpunkt. Machtlos war er erst, als Trüb in Unterzahl den kaltblütig abschliessenden Künzli lancierte (31.). Drei Minuten später bot sich dem EHCD ein kurze doppelte Überzahl –  aber Gemperle hexte weiter. Auch in der Folge wollte der überfällige Führungstreffer für Dübendorf trotz Einbahnhockey bis sechs Sekunden vor Drittelende nicht fallen.

Elf Sekunden Powerplay hatten dem EHCD diesmal gereicht, bis Bührer Gemperle über der linken Schulter zum 3:2 erwischte. Im Schlussabschnitt wollten die Glattaler rasch für klare Verhältnisse sorgen. Trotz Powerhockey dauerte es bis zur 47. Minute, ehe sich die Wiler von ­Röthlisberger ein viertes Mal geschlagen geben mussten.

Die Gäste wirkten nun angezählt, sie zeigten aber Moral und kämpften weiterhin um jeden Zentimeter Eis. Drei Minuten vor dem Ende nahm Wil-Coach Ralph Ott seinen Keeper vom Eis, was Barts zum fünften EHCD-Treffer nutzte. (Beat Gmünder)

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