Während sich Lokalrivale Rüti in der Rückrunde steigern konnte, vermochte der FC Uster nicht mehr an die Resultate der Vorrunde anzuknüpfen. Schnell verlor er den Kontakt zum Leader Seefeld und schwächelte dabei vor allem gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. So erlitt der FCU drei der vier Niederlagen gegen die schlechtesten Teams der Gruppe (St. Margrethen, Widnau, Mels).
«Der ‹Pfupf› war draussen, nachdem der Zug nach vorne abgefahren war», sagt Usters Trainer Mark Disler. Des Weiteren machte er Defizite im Spielaufbau aus. «Gerade gegen vermeintlich schwächere Teams, wo wir den Match selbst bestimmen müssen, bekunden wir noch Mühe.»
Schritt nach vorne
Dennoch fällt Dislers Saisonfazit insgesamt positiv aus. «Wir haben einen Schritt nach vorne getan», ist er überzeugt. Dies zeigt sich auch in den Zahlen. Nach den Rängen 10, 8 und 7 seit dem Wiederaufstieg ist den Ustermern selbst bei einer Niederlage im letzten Saisonspiel gegen Linth 04 der 5. Platz nicht mehr zu nehmen.
Damit will man sich auf dem Buchholz natürlich nicht zufriedengeben. «Bis zum Schluss vorne mitspielen», will Disler in Zukunft. Die Voraussetzungen dafür sind nicht schlecht. «Das Kader bleibt zu 95 Prozent zusammen», sagt er.

