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Wetzikons klares Lebenszeichen

Zweitligist FC Wetzikon schlägt Phönix Seen klar 4:0. Es ist nicht nur das Ende einer Durststrecke von sechs Partien ohne Vollerfolg, sondern auch ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf.

Wetzikons klares Lebenszeichen

Lange, ganz lange hatten die Wetziker auf ein solches Erfolgserlebnis gewartet. Am 9. April hatten sie ihren letzten Sieg gefeiert (2:1 gegen Töss), danach resultierten in den folgenden sechs Partien ge­rade noch ein einziger Punkt und der Fall unter den Strich. Die Abstiegsgefahr wurde immer realer. Gestern aber gab der FCW ein deutliches Lebenszeichen von sich. Gegen den Tabellenzweiten Phönix Seen siegte Wetzikon 4:0 – und das verdient.

Den Anschluss vorerst geschafft

Euphorie kam bei Trainer Roger Menzi darob nicht auf. «Wir haben drei Punkte gewonnen, aber uns stehen noch drei wei­tere Finalspiele bevor», sagte er. Zwar ist der FCW weiterhin Zweitletzter, er schaffte aber bis auf einen Zähler den Anschluss an das punktgleiche Trio Töss, Beringen sowie Wallisellen und somit an die Nichtabstiegsplätze. Zumindest bis zum Wochen­ende, denn Menzis Equipe hat nun ein Spiel mehr ausgetragen als die Konkurrenz am Strich. Nächster Gegner am Sonntag in einer Woche ist Schlusslicht Brüttisellen-Dietlikon.

Piccinni Doppeltorschütze

Der Wetziker Sieg ging auch in dieser Höhe in Ordnung. Von ­Beginn weg zeigte der FCW eine entschlossene Leistung. Bereits zur Pause hätte das Spiel entschieden sein müssen. Nach mehreren ausgelassenen Grosschancen war es Piccinni, der kurz vor der Pause nach Vorarbeit Gökces zur Führung traf. Die Gäste aus Winterthur kamen nur einmal gefährlich vor das Wetziker Tor. Yildiz scheiterte jedoch an Gantenbein.

Nach dem Seitenwechsel er­höhte Wetzikon das Skore. Wiederum war Piccinni zur Stelle (48.). Phönix Seen versuchte zu reagieren. Die Gäste konnten die gut stehende Wetziker Abwehr jedoch nie vor Probleme stellen. In der Schlussphase tankte das Heimteam noch zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Fenner mit einem satten Abschluss ins ­Lattenkreuz – nach exzellenter Vorarbeit von Camenisch – und Mullarkey nach einer Herein­gabe von Fenner sorgten in der Schlussphase für klare Verhältnisse. (csc/zo)

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