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Elvedi: «Hier zählt nur der Fussball»

Nico Elvedi steht im vorläufigen Schweizer EM-Kader. Der Greifenseer sagt, was ihm eine Euro-Teilnahme bedeuten würde, wie es ist, für einen Traditionsverein zu spielen und woher er seine Gelassenheit hat.

Der Greifenseer Nico Elvedi hat  bisher eine rasante Karriere hingelegt. Als 17-Jähriger debütierte er mit dem FC Zürich in der höchsten Schweizer Liga, seit letztem Sommer setzt er seine Laufbahn bei Borussia Mönchengladbach fort. Auch beim Traditionsverein geht der Aufstieg des defensiven Allrounders unvermindert schnell weiter. Sieben Spiele absolviert der 19-Jährige für Borussias U23-Team, Anfangs Dezember steht er erstmals in der Startelf des Bundesligisten.   

In der Rückrunde wird er gar zum Stammspieler. Ob als rechter Verteidiger in der von Mönchengladbach zuletzt bevorzugten Dreierkette, als Innenverteidiger in einer Viererabwehr oder vereinzelt im Mittelfeld – Trainer André Schubert setzt auf den defensiven starken Elvedi. Auch Borussias Sportdirektor Max Eberl findet lobende Worte. «Er wurde von Spiel zu Spiel stabiler und ist für sein Alter in der Entwicklung schon sehr weit.»

Elvedis gute Leistungen sind Vladimir Petkovic nicht verborgen geblieben. Der Schweizer Nationaltrainer hat den Greifenseer gestern ins 28 -Mann starke vorläufige EM-Kader berufen. Nur 23 Spieler schaffen letztlich aber den Schritt nach Frankreich.   

Ihnen bietet sich die Chance, auf den EM-Zug aufzuspringen. Wie fühlt sich das an?
Nico Elvedi: Ich freue mich über die Nomination. Klar ist auch, dass ich alles gebe, um an den Europameisterschaften dabei sein zu können. Ich habe bei Gladbach gut gespielt. Nun lasse ich es auf mich zukommen und schaue, ob es mir ins EM-Team reicht.

Was würde eine EM-Teilnahme für Sie bedeuten?
Sehr viel. Früher sah ich mir die Spiele der Nationalmannschaft im Fernsehen an und habe davon geträumt, auch einmal für sie auf dem Platz zu stehen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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