Vikings verlieren – ein ganz neues Playoff-Gefühl
Es ist das gängigste Mittel in der Schlussphase – und wie in den allermeisten Fällen brachte es auch den Dürnten Vikings nichts, ihren Torhüter durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen.
Der Oberländer Zweitligist schaffte es in der letzten Minute des dritten Finalduells nicht einmal mehr, sich im Drittel von Prättigau festzusetzen. Die Sekunden zerrannen. Dann war Schluss – und die 2:3-Niederlage der Dürntner Tatsache.
«Irgendwann verliert man»
Das hiess: Enttäuschung bei den vielen mitgereisten Vikings-Anhängern unter den knapp 300 Zuschauern in Grüsch und der Mannschaft anstelle der erhofften Feier. Denn nach dem 4:3-Erfolg vom Samstag hatten die Dürntner gestern Sonntag, 20. März 2016, die Chance gehabt, mit einem dritten Sieg die Finalserie für sich zu entscheiden und den Meistertitel der Region Ostschweiz zu verteidigen.
«Der ‹Pott› warsicher im Hinterkopf», gab Claudio Petrini einige Minuten nach dem nervenaufreibenden Ende der Partie zu. Der Vikings-Trainer mochte der verpassten Chance aber nicht nachtrauern. «So ist das in den Playoffs nun mal. Irgendwann verliert man.»

