Spital Uster baut Angebote zur Selbsthilfe aus
Kooperation unterzeichnet
Das Spital Uster und das Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland und Pfannenstiel arbeiten künftig eng zusammen. Ziel davon ist, Selbsthilfeangebote intensiver in die Gesundheitsversorgung einzubinden.
Das Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland und Pfannenstiel und das Spital Uster haben eine Kooperation zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung unterzeichnet. Damit wollen die beiden Partner die systematische Einbindung von Selbsthilfeangeboten und eine patientenorientierte Betreuung stärken. Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige werden dadurch aktiv eingebunden.
«Selbsthilfe unterstützt Betroffene dabei, ihre Gesundheitskompetenz zu stärken, den Umgang mit ihrer Erkrankung zu verbessern und sich mit Menschen in ähnlichen Situationen auszutauschen», lässt sich das Spital Uster in einer Medienmitteilung zitieren. Betroffene und Angehörige sollen gezielt über passende Selbsthilfeangebote informiert werden und einen erleichterten Zugang dazu erhalten.
Enge Zusammenarbeit geplant
Kern der Neuerung ist ein Kooperationsdreieck zwischen dem Spital Uster, dem Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland und Pfannenstiel sowie Vertretungen von Selbsthilfegruppen. Gemeinsam arbeiten sie konkrete Massnahmen aus und entwickeln diese auf Basis von Erfahrungen der Betroffenen jährlich weiter.
Das Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland und Pfannenstiel unterstützt das Spital unter anderem bei der Vermittlung von Selbsthilfeangeboten, der Beratung von Selbsthilfesuchenden und Fachpersonen sowie in der Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen. Eine beauftragte Person koordiniert die Umsetzung innerhalb des Spitals.
Langfristig soll die Selbsthilfefreundlichkeit im Qualitätsmanagement des Spitals verankert werden. Das Spital Uster strebt an, sich als «selbsthilfefreundliches Spital» durch die Organisation Selbsthilfe Schweiz zertifizieren zu lassen.