Sek Turbenthal-Wildberg verliert Schulpräsidenten
Bruno Pfenninger, Präsident der Sekundarschule Turbenthal-Wildberg, ist im Alter von 66 Jahren gestorben.
Bruno Pfenninger, Präsident der Sekundarschule Turbenthal-Wildberg, ist am 17. Juni im Alter von 66 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. In mehreren Todesanzeigen in der Dienstagsausgabe des «Tössthalers» nimmt sein Umfeld Abschied von ihm.
Der FDP-Politiker aus Wildberg war seit 2008 Mitglied der Sekundarschulpflege Turbenthal-Wildberg. 2018 übernahm er das Präsidium von Cornelia Oelschlegel (parteilos), die heute Gemeinderätin in Turbenthal ist.
«Bruno war weit mehr als ein Schulpflegepräsident – er war ein Mensch mit offenen Ohren, einem warmen Lächeln und einem feinen Gespür für das, was Menschen bewegt», steht in der Todesanzeige der Sekundarschule Turbenthal-Wildberg im Namen der ganzen Schulgemeinschaft.
Lokalpolitiker und Vereinsmensch
Auch der Gemeinderat und die Schule Wildberg würdigen das Wirken von Pfenninger: Er habe in seiner Funktion mit Leidenschaft, Weitsicht und grossem Engagement das Schulleben geprägt. «Durch seine menschliche Wärme und unermüdliche Hingabe hat er nicht nur die Schule, sondern auch die gesamte Gemeinde inspiriert.»
Nicht nur die lokale Schulpolitik gehörte zu Pfenningers Interessen. Er wirkte in zahlreichen Vereinen mit – oftmals übernahm er das Ressort Öffentlichkeitsarbeit. Zudem war er als freier Mitarbeiter für die Zürcher Oberland Medien AG tätig und schrieb insbesondere für den «Tössthaler».
Pfenningers Aufgaben in der Schulpflege übernimmt Vizepräsident Daniel Schneiter (parteilos). Wie die Schulpflege in einem Schreiben an die Eltern mitteilte, wird es keine Ersatzwahl geben. Denn im kommenden März stehen ohnehin Erneuerungswahlen an.
Die Trauerfeier für Bruno Pfenninger findet am Donnerstag, 26. Juni, um 14 Uhr in der reformierten Kirche Wildberg statt.