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Seit über einem Jahr geschlossen

«Schwert» soll ein Restaurant bleiben – Initiative in Wald für gültig erklärt

Zwei Einwohner von Wald wollen mittels einer Initiative den Fortbestand des Restaurants Schwert sichern. Bald muss sich die Gemeindeversammlung mit diesem Wunsch befassen.

Das Gasthaus Schwert in Wald ist seit über einem Jahr geschlossen. Doch was soll nun aus dem Restaurant werden?

Foto: PD

«Schwert» soll ein Restaurant bleiben – Initiative in Wald für gültig erklärt

Zwei Einwohner von Wald wollen mittels einer Initiative den Fortbestand des Restaurants Schwert sichern. Bald muss sich die Gemeindeversammlung mit diesem Wunsch befassen.

Das Gasthaus Schwert ist ein Stück Walder Geschichte. Aber seit über einem Jahr herrscht am Dorfplatz tote Hose. Zumindest was das Restaurant betrifft. Der «Schwert»-Saal wird nach wie vor rege für Veranstaltungen oder Gemeindeversammlungen genutzt.

2017 übernahm der Wirt Claudio Napoleone die Pacht, die mindestens bis 2027 hätte dauern sollen. Dann waren die Zeiten von «gastronomischem Dolce Vita» nach acht Jahren endgültig und abrupt vorbei. Im Januar 2025 machte plötzlich die Nachricht über die Schliessung des Restaurants die Runde. Von den Betreibern neapolitanischer Herkunft weit und breit keine Spur.

Das alte Gasthaus befindet sich im Besitz der Gemeinde. Diese war von der plötzlichen Schliessung ebenfalls überrascht worden und meinte damals, man wolle sich im Gemeinderat nächstens über die Zukunft des «Schwerts» beraten.

Noch ist Geduld gefragt

Inzwischen ist ein Jahr verstrichen, und zumindest aus einem Teil der Bevölkerung wird der Wunsch laut, dass das «Schwert» als Restaurant erhalten werden soll. Mitte Januar reichten die beiden Bürger Peter Abderhalden und Rolf Züger die Initiative «Das Restaurant Schwert soll ein Restaurant bleiben» ein.

Inzwischen hat die Gemeinde die formelle Gültigkeit und die Umsetzbarkeit der Initiative geprüft und diese Anfang März für gültig erklärt. Sie ist für die Gemeindeversammlung vom 25. Juni zur «Erheblicherklärung» traktandiert. Bei Annahme der Initiative hat der Gemeinderat anderthalb Jahre Zeit, der Gemeindeversammlung einen Vorschlag zur Umsetzung vorzulegen.

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