Rettungshundeteams überzeugen in Hinwil und Bäretswil
Auf dem Prüfstand
Am Wochenende zeigten angehende Rettungshunde unter realitätsnahen Bedingungen, was sie leisten können – und legten damit den Grundstein für mögliche Einsätze.
Staub, Gebäude, Förderbänder und verborgene «Vermisste»: Am Sonntag galt es ernst für angehende Rettungshundeteams. Auf den Geländen der FBB Frischbeton + Baustoff AG in Hinwil und in Bäretswil absolvierten sie einen entscheidenden Eignungstest – unter Bedingungen, die einem späteren Einsatz möglichst nahekommen.
Die Redog-Verschüttetensuchhunde kommen immer dann zum Einsatz, wenn Menschen nach Erdbeben, Hauseinstürzen oder in Geröllmassen vermisst werden. Ihre Fähigkeit, auch kleinste menschliche Witterung wahrzunehmen, macht sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil in der Suche.
Organisiert von der Regionalgruppe Zürich von Redog, dem Schweizerischen Verein für Such- und Rettungshunde, verlangten die Tests Mensch und Hund höchste Konzentration und Teamarbeit ab.

«In unübersichtlichem Gelände mussten die Hunde selbständig nach verschütteten Personen suchen, ihre Witterung aufnehmen und Funde zuverlässig anzeigen», heisst es in einer Mitteilung. «Für die Hundeführerinnen und Hundeführer bedeutete dies, ihren Partner präzise zu lesen und im richtigen Moment zu unterstützen.»
Der Test gilt als wichtiger Meilenstein in der Ausbildung von Verschüttetensuchhunden. Hier zeigt sich, ob ein Team die nötigen Anlagen, die Belastbarkeit und das Zusammenspiel mitbringt, um den weiteren, mehrjährigen Ausbildungsweg zu meistern.

Die äusseren Bedingungen am Sonntag hätten kaum besser sein können: Stabiles, trockenes Wetter habe für klare Verhältnisse auf dem anspruchsvollen Gelände gesorgt und eine Durchführung des Tests ermöglicht, heisst es in der Mitteilung weiter. «Insgesamt traten 14 Teams zum Eignungstest an, von denen ein Grossteil die Anforderungen erfüllte und nun den nächsten Ausbildungsschritt in Angriff nehmen kann.»
Weitere Informationen zu Redog online unter www.redog.ch.