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Gesellschaft

Restaurant Schwert in Wald bleibt bis auf Weiteres geschlossen

Ob schon bald eine Nachfolge antritt? Für das «Schwert» in Wald braucht es wohl eine neue Vision.

Seit Ende Januar ist das Restaurant Schwert geschlossen. Der Gemeinderat in Wald will sich bald beraten und eine Lösung für das Lokal finden.

Foto: PD

Restaurant Schwert in Wald bleibt bis auf Weiteres geschlossen

Wo der Wirt wohl ist?

Wieder macht ein Restaurant die Schotten dicht. Zumindest vorübergehend ist das Gasthaus Schwert in Wald geschlossen. Wie es mit dem Lokal weitergeht, will der Gemeinderat zeitnah entscheiden.

Früher gab es in Wald Dutzende Restaurants, sie reihten sich im Dorfzentrum praktisch Haus an Haus. In der Gemeinde ist das Gasthaus Schwert mit seinen 70 Plätzen jeder und jedem ein Begriff. Sei eh und je steht das altehrwürdige Gebäude an der Bahnhofstrasse 12, verkörpert in Teilen die Geschichte der Gemeinde. Der grosse «Schwert»-Saal dient als Austragungsort für unzählige Anlässe, unter anderem Gemeindeversammlungen findet dort regelmässig statt.

Seit Ende Januar ist allerdings Schluss mit Pizzen, Hummer, Fisch und überhaupt italienischer Küche. Früher oder später löst sich die italienische Flagge, die auf dem Logo der Gaststätte das Schwert ummantelt, wohl ganz.

Wirt nicht erreichbar

Die Nachricht über die Schliessung des Restaurants wurde kürzlich von der Gemeinde selbst auf deren Website aufgeschaltet. Gemeindeschreiber Alexander Dietrich-Mirkovic kann derzeit noch keine weiteren Informationen über die Zukunft des Lokals geben. «Der Gemeinderat hat das Thema noch nicht beraten, die Angelegenheit ist noch frisch.» Sobald man mehr Erkenntnisse habe, würden die Informationen an die Öffentlichkeit getragen.

Der aus Neapel stammende Claudio Napoleone, der seit 2017 im «Schwert» wirtete, war bis anhin nicht zu erreichen – die Telefonnummer des Lokals ist bereits ungültig. Napoleone hatte sich bei der Übernahme vor acht Jahren eigentlich vorgenommen, das Restaurant bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2027 zu führen.

Ob der Gastronom, der zuvor in Einsiedeln ein Restaurant führte und auch im «Bindella» am Paradeplatz wirtete oder in Zollikon im «Riethof» seinen damaligen Stammgast Sepp Blatter verköstigte, überhaupt noch in Wald weilt, ist der Redaktion nicht bekannt.

Gleiches gilt für die Frage, ob der Restaurationsbetrieb in ökonomischer Hinsicht noch erspriesslich war.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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