Über Stock und Stein, Kluften und Höhen reiten – und das nicht etwa in gewohnten Gegenden, sondern quer über den Kontinent. Oft ist beim sogenannten Wanderreiten nicht klar, wo man als nächstes schläft, ob die geplante Strecke mit dem Pferd zugänglich ist oder wie man zu genug Nahrung für sich selbst und die Tiere kommt.
Was für viele unvorstellbar klingt, setzt das Bäretswiler Paar Heidi Feldmann und René Ruis immer wieder in die Realität um. Die beiden lieben die Wildnis.
«Traum vor der Tür»
Die 47-Jährige und der 51-Jährige wohnen in einem gewöhnlichen, ländlichen Haus in Bäretswil, daneben liegt ein Pferdestall. Ihr Zuhause lässt nicht vermuten, dass die beiden es immer mal wieder mit einem Pferd, bepackt mit einem Zelt, verlassen.
Ruis und Feldmann haben sich 2014 beim Lasso-Werfen und Rindertreiben bei italienischen Cowboys kennengelernt. Seither ist das Erleben der Natur mit Pferden prägend für ihre Beziehung. Beide sind beruflich als freischaffende Fotografen tätig. Daneben gibt es aber kaum etwas, das sie so verbindet wie das Reiten.

