Wenn die Bäume und Sträucher in unseren Wäldern ihre Blätter langsam fallen lassen, treten immergrüne Pflanzen immer deutlicher hervor. Eine dieser Pflanzen ist das Henrys Geissblatt; ihre dunkelgrünen Blätter verraten sie.
Zu Beginn ein beliebtes Ziergewächs …
Die Geschichte des Henrys Geissblatt beginnt in Asien. In Indien, West-China und Nepal wächst die Pflanze in Wäldern in Höhen von 2000 bis 3600 Metern. Da sie hübsche, weiss-rötliche, duftende Blüten hervorbringt, setzt sich die Geschichte in unseren Gärten und Parkanlagen fort. Das Henrys Geissblatt schien eine ideale Zierpflanze zu sein. Sie ist attraktiv, wächst schnell und hat sich als sehr robust erwiesen.
Trotz ihrer wintergrünen Blätter erträgt sie Temperaturen bis minus 15 Grad, was allerdings wenig überrascht, wenn man bedenkt, dass sie in ihren Heimatländern in Gebirgswäldern wächst.
Zudem wird sie hierzulande weder von Krankheiten, noch von Schädlingen befallen. Im Herbst bildet sie schwarze Beeren, die Vögel gerne fressen. (Kleine Randbemerkung: Das sollten Sie nicht testen; für uns Menschen sind die Beeren giftig.)

