Fünf Tipps für einen gesunden Laufstil
Weniger ist mehr
Laufen Sie nur solange, wie es ihre Physis zulässt. Mehrere kurze Läufe verteilt über die ganze Woche sind sinnvoller als wenige Läufe über lange Distanzen. So kann eine Überbelastung von Muskulatur und Gelenken vermieden werden.
Aufwärmen
Mobilisieren Sie den Körper vor dem Loslaufen. Konzentrieren Sie sich dabei auf zwei bis drei Übungen. Diese sollten aber konsequent durchgezogen werden:
- Streckübung: Machen Sie sich so lang wie möglich und atmen Sie fünf bis sieben Mal tief ein und aus.
- Dynamische Dehnübung: Beugen Sie sich drei bis vier Mal nach vorne und lassen Sie die Arme und den Kopf nach unten hängen. Achten Sie auf ein bewusstes Ein- und Ausatmen.
- Mobilisieren Sie die Fussgelenke und die Knie durch Kreisbewegungen in beide Richtungen.
Stabilisierung
Bauen Sie mindestens einmal pro Woche gezielte Stabilisationsübungen für einen gesunden Laufstil ein. Die Hauptdefizite vieler Läufer liegen in mangelnder Rücken- und Rumpfstabilität.
Abwechslungsreiche Streckenwahl
Variieren Sie so oft es geht – und zwar nicht nur die Strecke, sondern auch die Unterlage! Laufen Sie auf Kies, wählen Sie Strecken mit Steigungen und abfallendem Gelände, und wechseln Sie regelmässig die Seite des Weges.
Der passende Schuh
Laufen Sie gesünder mit dem richtigen Laufschuh. Wie verhält sich Dämpfung, Führung und Dynamik auf Ihren Laufstil und Ihre Gelenke? Anhand von integrierten Drucksensoren im Laufband kann bei einer Laufanalyse die Belastung der Gelenke eruiert und der passende Schuh gefunden werden.
*Colin Ramp ist Mitinhaber von Powerlab in Uster. Das Sportfachgeschäft hat sich auf Laufberatungen spezialisiert und setzt dabei auf Laufanalysen, die auf einer 20-jährigen Erfahrung aus der Sportschuhindustrie basieren.
