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Angehender Gemeindepräsident in Hittnau

«Ich hätte mir fast einen zweiten Kandidaten gewünscht»

Reto Huber (SVP) ist der einzige Kandidat für die Nachfolge von Gemeindepräsident Carlo Hächler (FDP). Eine Situation, die ihm nur halb recht ist.

«Ich hätte mir fast einen zweiten Kandidaten gewünscht»

Angehender Gemeindepräsident in Hittnau

Reto Huber (SVP) ist der einzige Kandidat für die Nachfolge von Gemeindepräsident Carlo Hächler (FDP) in Hittnau. Eine Situation, die ihm nur halb recht ist.

Wer durch Hittnau spaziert, kommt nicht auf die Idee, dass hier in rund einer Woche gewählt wird. Nirgends sind Plakate aufgestellt, auf denen in die Kamera lächelnde Politikerinnen und Politiker für sich werben. «Da es in den meisten Behörden so viele Kandidierende wie Sitze gibt, haben die Parteien sich darauf geeinigt, keine Plakate anzufertigen», sagt Reto Huber (SVP). Als einziger Kandidat für das Gemeindepräsidium blickt auch er ruhig dem Wahlsonntag entgegen. Fast zu ruhig nach seinem Geschmack.

«Einerseits ist es natürlich komfortabel, ohne Konkurrenz zu den Wahlen antreten zu können», sagt Huber. «Andererseits hätte ich mir einen zweiten Kandidaten gewünscht, um meiner Wahl die nötige Legitimation zu verleihen.» So bleibe stets die Frage offen: «Wäre ich auch sonst gewählt worden?»

Huber hat bei den Behördenwahlen 2022, als er in die Exekutive gewählt wurde, sogar mehr Stimmen als der aktuelle Gemeindepräsident Carlo Hächler (FDP) erhalten. «Wenn ich am 8. März in diesem Ranking vom Mittelfeld noch weiter aufsteigen könnte, wäre das natürlich schön fürs Ego», meint Huber schmunzelnd.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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