Keine Kampfwahlen, aber neue Köpfe: Wila stellt die Weichen
Die Wilemer dürfen dem Wahlsonntag am 8. März gelassen entgegenblicken. Es sind maximal so viele Kandidaten aufgestellt, wie Sitze zu vergeben sind – Kampfwahlen bleiben damit aus.
Die letzten Wahlen 2022 standen für Wila noch im Zeichen der Veränderung. In allen Behörden musste das Stimmvolk einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin wählen. Heuer dürfte es etwas ruhiger werden: Für die insgesamt jeweils fünf zu vergebenden Sitze stellen sich ebenso viele Kandidaten zur Verfügung.
Es wird am 8. März also zu keinen Kampfwahlen kommen. Zudem stellen sich vorwiegend bisherige Amtsinhaber zur Wiederwahl für die Legislaturperiode 2026 bis 2030.
Die einschneidendste Veränderung für die 2000-Seelen-Gemeinde dürfte wohl die Wahl des neuen Gemeindepräsidenten sein. Denn Simon Mösch (Die Mitte), einer der jüngsten Gemeindepräsidenten des Kantons Zürich, verzichtet auf eine erneute Kandidatur.
Als sein Nachfolger stellt sich der bisherige Ressortvorsteher Soziales und Gesundheit, Michael Hutzli (parteilos), zur Verfügung. Bereits bei seinem Eintritt in den Gemeinderat 2022 liebäugelte er mit diesem Posten, hätte es jedoch nicht auf eine Kampfwahl mit Mösch angelegt.

