Hochwasser, Schulraum, Digitalisierung: Auf den Gemeinderat Zell wartet viel Arbeit
Komplexe Dossiers und neu verteilte Ressorts versprechen Spannung in der wachsenden Gemeinde. Mehrere Sitze werden frei, und spontan kommt es gar zur Kampfwahl.
Panta rhei – alles fliesst. Was mehr nach Kalenderspruch klingt als nach Politbetrieb, könnte man durchaus auf das Führungsorgan der Gemeinde Zell anwenden. Denn seit den letzten Wahlen blieb sie stets in Bewegung.
Emil Ott (BGV), der auf Patricia Heuberger (SP, Planung und Bau) folgte, und Ralf Weiss (SVP), der Stefan Deinböck (FDP, Finanzen) ersetzte, sind beide erst seit 2024 im Gremium.
Von der «alten Garde» bleiben damit nur noch Regula Ehrismann (EVP) und ihr 2022 dazugestossener Parteikollege Stefan Hochreutener.
«Eigentlich wollte ich aufhören», sagt Ehrismann, angesprochen auf ihre erneute Kandidatur. Als sie gehört habe, dass mehrere langjährige Gemeinderäte nicht mehr antreten würden, habe sie es sich anders überlegt. «Sonst geht zu viel Fachwissen auf einen Schlag verloren.»

