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Kandidierende fürs Parlament

Bürgerliche Parteien haben kaum Kandidatinnen an der Spitze

Die Kandidatinnen und Kandidaten für das Stadtparlament in Illnau-Effretikon stehen fest. Folgende Politiker und Politikerinnen stehen zur Auswahl.

Wer wird im Stadthaussal die Bevölkerung von Illnau-Effretikon repräsentieren? Die Kandidatinnen und Kandidaten stehen nun fest. (Archiv)

Foto: Simon Grässle

Bürgerliche Parteien haben kaum Kandidatinnen an der Spitze

Kandidierende fürs Parlament

Die Kandidatinnen und Kandidaten für das Stadtparlament in Illnau-Effretikon stehen fest. Folgende Politiker und Politikerinnen stehen zur Auswahl.

36 Politikerinnen und Politiker vertreten die Interessen der Bevölkerung aus Illnau-Effretikon im Stadtparlament. Für die Erneuerungswahlen am 8. März stehen nun die 166 Kandidierenden aus neun Listen fest.

Im Rennen sind 65 Frauen und 101 Männer. Dabei fällt auf, dass sich vor allem bei den bürgerlichen Parteien wenige Frauen für die vorderen Listenplätze zur Verfügung stellen.

Die SVP hält aktuell neun Sitze. Auf den ersten neun Listenplätzen befindet sich mit Tamara Kuhn nur eine einzige Kandidatin. Die 2002 geborene Politikerin ist sogar die einzige Frau auf der ganzen Liste – 2022 hatte die SVP noch insgesamt fünf Frauen aufgestellt. Nicht mehr antreten werden Yves Cornioley und Thomas Schumacher.

Auch die FDP hat auf ihren vorderen Listenplätzen nur eine Frau aufgelistet: Christine Moser belegt den zweiten Platz. Insgesamt weist die Partei jedoch einen höheren Frauenanteil auf. Das bisherige Parlamentsmitglied Katharina Morf wird nicht mehr antreten.

Lukas Morf steht neu auf der Liste der FDP, denn seine bisherige Partei, die Jungliberalen Illnau-Effretikon (JLIE), wurde wegen Kandidatenmangel aufgelöst.

Neue Listen fürs Parlament

Auch bei der SP gibt es einen Wechsel: Leonie Antweiler wird nicht mehr fürs Parlament kandidieren. Den siebten Platz auf der Liste belegt dafür Ivana Spring aus Effretikon.

Bei der EVP, der GLP und der Mitte werden alle bisherigen Parlamentarierinnen und Parlamentarier erneut antreten. Das gilt auch für die drei Bisherigen der Grünen. Der aktuell höchste Effretiker Urs Gut (Grüne) ist allerdings nicht mehr unter den ersten drei aufgelistet, sondern besetzt den sechsten Platz auf der Liste.

Während die Liste der JLIE wegfällt, stehen zwei neue Listen zur Wahl. Zum einen kämpfen die Juso Zürcher Oberland mit 15 Kandidierenden um Sitze im Parlament. Zum anderen stellt sich die Partei gegen Ausgrenzung – Menschenwürde für alle (GAMFA) auf. Wobei diese aus bloss einem Kandidaten besteht.

Die vollständigen Listen – auch der weiteren Behörden – gibt es auf der Website der Stadt unter «Wahlen und Abstimmungen».

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