Die Stadtratssitze in Illnau-Effretikon sind umkämpft
Zwei zu viel
Jetzt beginnt der Kampf um einen der begehrten Sitze im Stadtrat Illnau-Effretikons. Auswahl an Politikerinnen und Politikern gibt es jedenfalls genug.
Sieben Sitze und neun Interessierte: Die Parteien in Illnau-Effretikon buhlen vor den Wahlen um Sitze im Stadtrat. Mit am Start sind SP, Die Mitte, GLP, FDP und SVP. Die Exekutivämter sind somit umkämpft, zwei Personen werden leer ausgehen.
Unter den Kandidierenden finden sich sechs bisherige Stadträte, sie hoffen auf eine weitere Legislatur: Brigitte Röösli (SP), Samuel Wüst (SP), Rosmarie Quadranti (Die Mitte), Michael Käppeli (FDP), Marco Nuzzi (FDP) und Philipp Wespi (FDP). Für das Präsidium kandidiert der Bisherige Marco Nuzzi.
Nicht mehr antreten wird der amtierende Stadtrat Erik Schmausser von den Grünliberalen. Seine Partei schickt an seiner Stelle den Biologen, Raumplaner und Kantonsrat Andreas Hasler ins Rennen. Konkurrenz erhält er gleich von zwei weiteren Neuanwärtern der SVP. Dies sind Simon Binder und Daniel Huber, beide engagieren sich bereits im Stadtparlament.
SVP greift Sitze an
Blickt man auf die derzeit im Stadtrat vertretenen Parteien, zeigt sich folgendes Bild: Drei Sitze obliegen der FDP, zwei der SP. Die Mitte und die GLP sind mit je einem Sitz vertreten.
Dies könnte sich nun ändern. Denn die SVP macht mit ihrem Zweierticket den anderen Parteien Sitze streitig. Selbstverständlich bleibt es abzuwarten, wer das Rennen macht. Ein Blick in die Parteiverteilung im Stadtparlament zeigt aber, dass es durchaus möglich ist, dass die Karten neu gemischt werden.
Dort ist die SVP mit neun Sitzen die stärkste Kraft, gefolgt von der SP mit sieben und der FDP mit sechs. Zählt man bei den Freisinnigen noch den Sitz der Jungliberalen dazu, kommt man ebenfalls auf sieben wie bei der Sozialdemokratischen Partei.
Die vollständige Liste mit allen Kandidierenden finden Sie auf der Website der Stadt Illnau-Effretikon.
Die weiteren Ämter
Die definitiven Wahlvorschläge für das Stadtparlament, die Baubehörde, die Sozialbehörde und die Schulpflege in Illnau-Effretikon wurden noch nicht veröffentlicht. Ebenso nicht für die Evangelisch-reformierte Kirchenpflege und das Amt des Notars. Diese folgen am 15. Januar. (jgu)