Erik Schmausser verlässt den Stadtrat in Illnau-Effretikon
Im nächsten Jahr will Erik Schmausser nicht erneut für den Stadtrat von Illnau-Effretikon kandidieren. Nicht, weil er es etwa «gesehen hätte», sondern, weil ihn andere Dinge reizen.
Nach acht Jahren im Stadtrat von Illnau-Effretikon wird Erik Schmausser (GLP) nicht mehr zur Wiederwahl 2026 antreten. Der Vorsteher des Tiefbauamts hat in seiner Amtszeit zahlreiche Projekte angestossen, darunter beispielsweise das Projekt «Schwammstadt», das auf Sickersteine statt auf Asphalt setzt.
Auch das «Naturschutzkonzept 2030» war ein Meilenstein in Schmaussers Karriere. Er übernahm die Leitung des Konzepts, das zum Ziel hat, die Natur und die Artenvielfalt zu schützen. «Die Umsetzung zeigt, dass man Beiträge für die Biodiversität leisten kann, was mich sehr freut», sagt Schmausser.
Bald will er sich jedoch um andere Dinge kümmern. «Es ist nicht so, dass ich meine Arbeit im Stadtrat satthabe – ganz und gar nicht», erklärt der 58-Jährige. «Jedoch will ich beruflich etwas Neues angehen.» Was genau das sein wird, will der Stadtrat noch nicht verraten. Das sei noch nicht spruchreif.
Nun wird Erik Schmausser dem Stadtrat noch ein ganzes Jahr erhalten bleiben. Fürs Abschiednehmen sei es deshalb noch viel zu früh. In den zwölf Monaten, die ihm bleiben, will er sich nicht zurücklehnen. «Ich werde mich weiterhin voll engagieren und mich für meine Themen und für die Erreichung der Legislaturziele einsetzen.»
Ein Kantonsrat als Nachfolger
Für Schmaussers Nachfolge nominiert die Grünliberale Partei (GLP) im September offiziell Andreas Hasler. Der Biologe und Raumplaner war Geschäftsleiter von Pro Natura Zürich und ist seit Jahren politisch aktiv – zuerst im Stadtparlament von Illnau-Effretikon, heute im Zürcher Kantonsrat.
Hasler steht für eine Verbindung von Umweltschutz und liberaler Wirtschaftspolitik. Seine Kandidatur solle auch die Stimme der Stadt auf kantonaler Ebene stärken, heisst es in der Mitteilung der Partei.