Nach elf Jahren als Stadtpräsident von Illnau-Effretikon tritt Ueli Müller (SP) in diesem Sommer von der politischen Bühne ab. Die Stimmbevölkerung hat nun die Qual der Wahl: Mit den beiden Stadträten Samuel Wüst (SP) und Marco Nuzzi (FDP) und dem Parlamentarier René Truninger (SVP) stellen sich nicht weniger als drei Kandidaten für seine Nachfolge zur Wahl. Die Positionen hinter den Köpfen.
Wie soll das neue Zentrum aussehen?

Samuel Wüst: Der 2019 vom Stadtrat festgesetzte Masterplan gibt einen guten Überblick über die Rahmenbedingungen der Zentrumsentwicklung. Neun Gebiete können dabei unabhängig voneinander entwickelt und umgesetzt werden. Aktuell werden fünf davon entwickelt. Beim Bahnhofplatz beginnen die Bauarbeiten in diesem Jahr, 2024 soll die Überbauung bezogen werden. Hier wird für die Bevölkerung zum ersten Mal sichtbar werden, wie sich das Zentrum entwickelt. Einerseits gibt es mehr Platz Richtung Bahnhofstrasse, andererseits werden die Gebäude höher. Diese Verdichtung im Zentrum ist sinnvoll und richtig. Im Erdgeschoss sind ein Restaurant, verschiedene Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen geplant. So soll die Attraktivität im Zentrum mit jedem neu entwickelten Gebiet gesteigert werden.


