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Wahlen

Glanzresultat für Zeller Gemeindepräsidentin Regula Ehrismann

Sieben Kandidierende haben einen Sitz im sechsköpfigen Zeller Gemeinderat gewollt. Die fünf Bisherigen erzielten am Wahlsonntag die besten Resultate, allen voran die Gemeindepräsidentin.

Gemeindepräsidentin Regula Ehrismann (EVP) erzielte das beste Resultat bei den Gemeinderatswahlen., Stefan Hochreutener (EVP) holte sich neu einen Sitz im Gemeinderat.

Foto: Marcel Vollenweider

Glanzresultat für Zeller Gemeindepräsidentin Regula Ehrismann

Die Zellerinnen und Zeller mögen ihre Gemeindepräsidentin. Regula Ehrismann (EVP) war die einzige Kandidatin für das Gemeindepräsidium und erreichte auch bei den Gemeinderatswahlen ein Glanzresultat.

Sie erreichte 748 Stimmen und klassierte sich damit mit fast 100 Stimmen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Stefan Deinböck (FDP). Er erhielt 654 Stimmen.

Hinter ihnen folgten Patricia Heuberg (SP) mit 630, Markus Kernen (BGV) mit 610 und Susanne Stahl (SP) mit 594 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 21 Prozent. 

Ein Polizist will das Sicherheitsressort

Nach dem Rücktritt von Bruno Vollmer war im Gemeinderat ein Platz für ein neues Mitglied frei geworden. Die Wahl schaffte auf Anhieb Stefan Hochreutener (EVP).

«Gemeindepolitik ist immer Sachpolitik und nicht Parteipolitik. »
Stefan Hochreutener (EVP), neuer Gemeinderat in Zell

Der Polizist aus Kollbrunn freute sich sehr über seine Wahl: «Natürlich habe ich mir Hoffnungen gemacht, doch dass das Resultat so klar ist, damit habe ich nicht gerechnet.»

Hochreutener freut sich auf sein neues Amt. Er liebäugelt zwar mit Vollmers jetzigen Ressorts Gesundheit, Sicherheit und Gesellschaft,  doch gibt sich offen für alles. «Gemeindepolitik ist immer Sachpolitik und nicht Parteipolitik», betonte er. Das sei ihm sehr wichtig.

Rüstzeug vorhanden

Die Wahl in den Gemeinderat verpasst hat Noel Kurzen (GLP). Der Unternehmer aus Rämismühle erreichte 395 Stimmen und verpasste damit das absolute Mehr.

Auf Anfrage gibt sich Kurzen gelassen: «Bei einer Kampfwahl ist es immer schwierig vorauszusehen, wie es am Schluss ausgeht», erläuterte er am Wahlsonntag.

Mit seinem Resultat ist er trotz allem zufrieden. Und er kann sich eine erneute Kandidatur gut vorstellen: «Ich bin überzeugt, dass ich das Rüstzeug für den Gemeinderat mitbringe.»

Vetsch komplettiert Gemeinderat

Die Wahlen der restlichen Zeller Behörden verliefen unspektakulär. Für die fünfköpfige Schulpflege kandidierten fünf Personen. Das beste Resultat erzielte Lorenz Nydegger (parteilos) aus Rikon. Er klassierte sich damit vor dem wiedergewählten Präsidenten Andreas Vetsch (BGV).

Dieser wird von Amtes wegen auch im Gemeinderat Einsitz nehmen und das siebenköpfige Gremium komplettieren.

In der Schulpflege ebenso Einsitz nehmen, werden Michael Krützen (SP, neu), Martin Tischhauser (GLP, neu) und Markus Kägi (FDP/BGV, bisher). Letzterer erzielte trotz seinem Status als Bisheriger mit 611 Stimmen das schlechteste Resultat aller Kandidierenden.

Stahel bleibt RPK-Präsident

Für die fünf Sitze in der Rechnungsprüfungskommission (RPK) kandidierten fünf Personen, darunter die drei bisherigen Hermann Pavesi (parteilos), Michael Stahel (FDP/BGV) und Rolf Jaeger (BGV). Sie erhielten am meisten Stimmen.

Ebenfalls gewählt sind die beiden neuen Mitglieder Hüseyin At (SP) und Guiseppe Palladino (BGV). Das Präsidium der Prüfbehörde bleibt bei Michael Stahel. Er war der einzige Kandidat.

Die Wahl der vier Mitglieder der Sozialbehörde war ebenfalls unumstritten. Die  fünf Kandidierenden für die siebenköpfige Reformierte Kirchenpflege wurden gewählt. Zwei Sitze sind noch vakant.

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